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Einbrecher bloßgestelltKölner Kultlokal sorgt im Netz für Lacher und Fassungslosigkeit

Zwei Einbrecher wurden im Schmitze Lang in Köln von der Sicherheitskamera erfasst.

Diesmal kamen die Einbrecher zu zweit. Auf den Aufnahmen vom Mittwochabend (10. Mai) sind sie kaum zu erkennen.

Schon wieder Einbrecher im „Schmitze Lang“! Diesmal macht das Kölner Kultlokal mit einem süffisanten Post auf Facebook von sich reden.

von Thomas Werner (tw)

Wie dreist kann man sein? Das fragt man sich aktuell in den Reihen des „Schmitze Lang“. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist der Kölner Kult-Laden an der Severinstraße Opfer von Einbrechern geworden.

Am Donnerstag (11. Mai 2023) machte der Laden auf Facebook sogar ein Foto der Überwachungskamera öffentlich.

Schmitze Lang in Köln: Mehrmals Einbrecher in wenigen Wochen da

„Kaputt ist nichts, aber sie haben drei Kellner-Portemonnaies à 180 Euro geplündert“, sagen die Betreiber gegenüber EXPRESS.de. Rund 550 Euro sind weg, vor wenigen Wochen waren es sogar etwa 2000 Euro und ein Laptop gewesen.

Besonders brisant: Einer der Männer auf dem Foto ist laut der Betreiber derjenige gewesen, der auch für den ersten Einbruch verantwortlich war. Damals war er alleine gekommen, nun mit einem Komplizen.

Der Frust sitzt tief, aber zumindest bei den Zeilen des Facebook-Posts hat man beim „Schmitze Lang“ den Humor nicht verloren.

„Da ihr heute morgen zum zweiten Mal im Laden ward, lade ich euch herzlich ein, da ihr euch ja mittlerweile sehr gut auskennt, bei uns anzufangen zu arbeiten“, heißt es dort zum verpixelten Schwarz-weiß-Foto der Sicherheitskamera. „Kommt doch mal auf ein Bierchen rein und wir reden über die Konditionen. Freuen uns auf euch.“

Für den ironischen Text erhält das Restaurant, das über Jahrzehnte als Promi-Treff bekannt war, auf Facebook viele positive Reaktionen. Allerdings mischt sich auch Fassungslosigkeit über die Täter mit hinein.

„Ich falle vom Glauben ab“, schreibt eine Frau erschüttert. „Wie unverschämt kann man sein? Die scheinen sich bei euch sehr wohl zu fühlen.“ Eine andere Frau wird in den Kommentaren deutlicher. „Den sollen die Hände abfallen.“

Der kölsche Humor lässt die Taten zwar etwas erträglicher erscheinen. Doch der Frust und die Geld-Verluste sind genau das, was die Gastro-Branche nach der Corona-Zeit wohl am allerwenigsten gebrauchen kann.