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Endlich kann das Bier fließen Augustiner-Brauhaus bietet Besonderheit für Gäste in Köln

Die Chefs vom Augustiner am Heumarkt stehen am Tresen.

Die drei Geschäftsführer vom Augustiner am Heumarkt freuen sich am Donnerstag (22. Dezember 2022) über die Eröffnung: Janis Leiro Nogueira, Lasse Prumbaum und Tobias Sudowe (v.l.).

Drei Jahre waren die Räume des ehemaligen Maredo-Steakhauses am Heumarkt geschlossen. Nun kann das Augustiner-Brauhaus nach langer Umbauphase endlich öffnen.

Es hat etwas gedauert, zwischendurch gab’s auch noch mal Rückschläge. Doch am Donnerstag (22. Dezember 2022) haben die Betreiber vom Augustiner-Brauhaus am Heumarkt grünes Licht von der Stadt Köln bekommen. Ab sofort ist das neue Lokal in den ehemaligen Räumlichkeiten des Steakhauses Maredo geöffnet.

„Es war unser größter Wunsch, noch vor Weihnachten starten zu können. Das hat nun geklappt“, sagte Mit-Geschäftsführer Janis Leiro Nogueira zu EXPRESS.de. „Wir beschäftigen schließlich seit Anfang Dezember über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gehalt beziehen, aber noch nicht loslegen konnten.“

Augustiner-Brauhaus in Köln bietet drei Biersorten vom Fass

Nun heißt es „O’zapft is!“ Helles, Edelstoff und Dunkel gibt es vom Fass, Weizen aus der Flasche. „Die Verantwortlichen von Augustiner legen vor allem auf perfektes Bier Wert“, sagt Leiro. „Die Gläser werden gekühlt, die Holzfässer bei zwei Grad transportiert. Unser Personal war extra in München zur Schulung, um das perfekte Zapfen zu erlernen.“

Während in der bayrischen Landeshauptstadt das Bier in der Regel im Maßkrug oder in der „Halbe“ serviert wird, gibt es für die Kölner Gäste eine spezielle Glasgröße: 0,25 Liter. „Ein halber Liter ist für einige Gäste zu Beginn vielleicht eine zu große Herausforderung, daher bieten wir auch kleinere Gläser an“, sagt der Geschäftsführer.

Blick auf das Augustiner-Brauhaus in Köln.

Im früheren Maredo-Steakhaus am Heumarkt ist nun das Augustiner-Brauhaus.

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern Tobias Sudowe und Lasse Prumbaum hat er schon jahrelange Erfahrung in der Gastronomie gesammelt. Nun stürzt sich das Trio voll ins bayrische Abenteuer. „Wir bieten keine kölschen Gerichte an, bei uns gibt es bayrische Küche“, sagt Leiro und verweist auf Schweinsbraten, Schweinshaxe, Kalbsschnitzel oder Rostbratwürstchen auf der Karte.

Blick in das Augustiner Brauhaus in Köln.

Die Tische im Brauhaus wurden von der Augustiner-Haus-Schreinerei gefertigt. 

„Später soll auch noch eine Monatskarte und ein Mittagstisch hinzukommen. Doch wir fangen erst mal an“. Das Lokal verfügt über 300 Sitzplätze, im Sommer kommt die Außenterrasse dazu. Die Tische wurden vom Hausschreiner der Brauerei erstellt. Das Personal trägt Dirndl und Westen.

Auch wenn das Augustiner am Heumarkt vor allem die Freundinnen und Freunde bayrischen Biers und bayrischer Küche anlocken soll, wird es an Karneval auch hoch hergehen. An drei Abenden ist Live-Musik geplant. An Weiberfastnacht treten die Paveier auf, an Karnevalsfreitag Ikke Hüftgold und am Samstag die Funky Marys und Julian Sommer.

Nach dem Brauhaus „Servus Colonia Alpina“ und der „Starnberger Alm“ ist das Augustiner nun schon das dritte Lokal am Heumarkt, das sich nicht auf Kölsch spezialisiert. In den sozialen Netzwerken hatte es deshalb schon Kritik gegeben. „Ich denke, dass es nach wie vor so viel Vielfalt auch in diesem Bereich der Stadt gibt, dass sich die Angebote prima ergänzen“, sagt Leiro zuversichtlich.

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