Polizei KölnGewerbsmäßiger Betrug im großen Stil – Mehrere Durchsuchungen und Haftbefehle vollstreckt

06.10.2020, Köln: Polizeibeamte stehen bei einem Polizeieinsatz vor einem Fast-Food -Laden an der Kalker Hauptstraße unweit der Kalker Post. Der Feuerwehr wurde das Ereignis als Messerstecherei gemeldet. Foto: Matthias Heinekamp HINWEIS: Zivilpersonen aus rechtlichen Gründen gepixelt. - Polizei, Messerstecherei, Körperverletzung

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Die Polizei Köln hat am Dienstagmorgen mehrere Durchsuchungen und Festnahmen durchgeführt. Es geht um millionenschweren Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen.

In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges und der Urkundenfälschung haben am Dienstagmorgen (27. Mai) Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Köln drei Haftbefehle und 16 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Die Durchsuchungen betrafen Privatwohnungen, Firmen sowie eine Arztpraxis. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Köln am Dienstag mit.

Millionenschaden durch gefälschte Rezepte

Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen mindestens sechs Männer sowie eine Frau im Alter von 33 bis 66 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, seit März 2022 Rezepte für den Sprechstundenbedarf (Verbandmaterial, Arzneimittel und ähnliche Produkte) gefälscht und bei den Abrechnungszentren der Krankenkassen eingereicht zu haben.

Insgesamt sollen die Beschuldigten dabei Rechnungen in einem Gesamtwert von über 10 Millionen Euro geltend gemacht haben. Der wirtschaftliche Gesamtschaden wird auf mindestens sieben Millionen Euro beziffert.

Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher. Zur Sicherung möglicher Vermögenswerte wurden zudem vier Arrestbeschlüsse in siebenstelliger Höhe vollstreckt.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich Staatsanwalt Sinan Sengöz von der Kölner Staatsanwaltschaft. (red)

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