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„Erfolg macht Spaß“ Kölns nettester Chef macht Mitarbeitern tolles Weihnachtsgeschenk

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Daniel Attallah hat die Kölner Firma Pixum aufgebaut und zum Erfolg geführt.

Köln – So einen Chef wünscht sich jeder. Die Kölner Firma „Pixum“ dankt seinen Mitarbeitern mit mehreren großen Plakaten, die in der Stadt aushängen. „Herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen. Ihr seid einfach großartig“, steht drauf.

Die Botschaft ist ein Teil der Unternehmensführung des CEO Daniel Attallah (56). EXPRESS erzählt die Kölner Erfolgsgeschichte, die mit einer Digitalkamera im April 2000 begann.

Kölner Firma „Pixum“: Gründungsidee bei USA-Reise

Daniel Attallah, im Krankenhaus Hohenlind geboren und Vater von drei Kindern, war im Urlaub in den Vereinigten Staaten von Amerika und hatte dort seinen Flugschein gemacht. Viele tolle Fotos waren dabei entstanden, die er auf Disketten gesichert hatte. Er dachte sich: „Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Fotos digital zu versenden und als gedruckte Produkte zu erhalten.“

Aus diesem Eigenbedürfnis kam die Geschäftsidee von Pixum zustande. Niemand habe diese Dienstleistung bis dahin angeboten.

Mit zwei Freunden hat er die Firma dann in einem Schuppen in Siegburg gegründet. Startkapital damals: 100.000 Mark. Schnell wurde klar, dass das Geschäftsmodell zünden kann und sie Hilfe benötigen. Sie konnten ja keine Fotos entwickeln.

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Daumen hoch für den Chef und die Firma: Pixum-Mitarbeiter sind zufrieden mit dem Unternehmen, in dem sie arbeiten.

Ein halbes Jahr später stieß mit „Cewe“, heute Europas größter Fotodienstleister, ein „Big Player“ dazu. Nur ein Jahr später wurden Investoren auf Pixum aufmerksam und es gab eine Finanzspritze von 1,5 Millionen Euro.

Kölner Firma „Pixum“ aus Rodenkirchen hat 180 Mitarbeiter

Die Idee, digitale Fotos mit einem physischen Produkt zu verbinden, war offenbar die Richtige. Heute zählt das Unternehmen mit Sitz in Rodenkirchen 180 Mitarbeiter. Weitere 300 bis 400 Mitarbeiter sind für Pixum in Produktionsstätten im Einsatz.

Kölner „Pixum“-Chef Daniel Attallah: „Im 75. Quartal in Folge gewachsen“

Stolz sagt Daniel Attallah, dass sein Unternehmen „im 75. Quartal in Folge gewachsen“ ist. Zum 20-jährigen Bestehen peilt die Firma einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen Euro an. Dafür dankt Daniel Attallah seiner Belegschaft.

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Mit diesem Plakat bedankt sich die Firma Pixum bei der Belegschaft für ein erfolgreiches Jahr. Daneben ist Werbung für die Produkte des Unternehmens.

Kölner Firma „Pixum“ hat eigene Unternehmenskultur

Bei Pixum herrscht aber eine eigene Unternehmenskultur. An den Wänden hängen Tafeln mit den Firmen-Leitsätzen. Einer davon ist: „Erfolg macht Spaß.“

Kölner „Pixum“-Chef Daniel Attallah: „Erfolg macht Spaß“

Daniel Attallah erklärt: „Wir pflegen die Werte, die wir verfolgen. Spaß etwa ist ein Resultat aus Erfolg. Nicht andersrum. Unser Mindset ist ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg. Ich sehe das wie in einer Familie. Wenn ein Kind 18 Jahre alt wird, will es selbst Entscheidungen treffen. Diese Freiheit haben auch unsere Mitarbeiter. Natürlich vertraue ich ihnen und stehe mit meinem Rat zur Seite.“

Zudem gebe es in Köln einen nennenswerten Wettbewerb für gute Leute. „Auch wir müssen eine gute Umgebung schaffen, wenn wir neue Talente für uns gewinnen wollen“, so Attallah, der mit seiner Firma auch langjähriger Sponsor von Fortuna Köln ist.

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Mit dieser Fujifilm-Kamera, Modell MX-700 mit 1,5 Megapixeln war Daniel Attallah in Amerika. Die Fotos dieser Reise waren Anlass, um die Firma Pixum zu gründen. Die Firma wurde als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet.

Kölner Firma „Pixum“ als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet

Die gute Umgebung ist offenbar vorhanden. Im Jahr 2018 wurde Pixum, dessen Kerngeschäft Fotobücher und Kalender sind, bei einer bundesweiten Umfrage des Instituts „Great Place to Work“ als einer der 10 besten Arbeitgeber Deutschlands in der Kategorie 100 bis 249 Mitarbeiter ausgezeichnet.

Mitarbeiter der Kölner Firma „Pixum“ bekommen iPad als Weihnachtsgeschenk

Auch dank Maßnahmen wie der Einführung eines „Kulturrats“, der ähnliche Aufgaben wie ein Betriebsrat erfüllt. Neben der netten Botschaft auf den Plakaten, die in der Nähe der Firma platziert sind, „damit die Kollegen es auch sehen“, so Attallah, bekommen alle Pixum-Mitarbeiter ein neues iPad als Weihnachtsgeschenk.