Meister der Melancholie Philipp Poisel feierte ganz besonderes Ereignis in Köln

Philipp Poisel spielt Gitarre und singt dabei.

Philipp Poisel sang am Mittwoch (17. August 2022) einige Songs im Cinenova-Kino in Köln.

Der deutsche Singer-Songwriter Philipp Poisel hat den zehnten „Geburtstag“ seines Live-Projekts „Seerosenteich“ mit einem Event in Köln gefeiert.

Er ist der deutsche Meister der Melancholie. Wenn Singer-Songwriter Philipp Poisel (39) auf der Bühne steht und über Kindheitserlebnisse oder Liebeskummer singt, möchte man zu ihm gehen und ihn in den Arm nehmen.

Seit 15 Jahren ist der „Ziehsohn“ von Herbert Grönemeyer (66) inzwischen in der Musik unterwegs. Die Tour 2012 wurde zum großen Erfolg und das Live-Album „Projekt Seerosenteich“ schoss direkt auf Platz eins der Charts.

Philipp Poisel kommt im November mit neuer Tour in die Lanxess-Arena

Die zwei Auftritte im Münchner Circus Krone im Juni 2012 wurden zudem für eine Live-DVD aufgezeichnet. Den zehnten Geburtstag dieses erfolgreichen Live-Projekts feierte Poisel am Mittwoch (17. August 2022) mit einem intimen Event im Cinenova in Köln-Ehrenfeld.

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Der Singer-Songwriter war extra für diesen Abend angereist, um für seine Fans drei Songs in Akustik-Version auf der Gitarre zu spielen. Anschließend flimmerte der „Seerosenteich-Live-Konzert-Film“ erstmals in einem Kino über die Leinwand – genau zehn Jahre nach der Veröffentlichung.

Viele Besucherinnen und Besucher verpassten allerdings die erste halbe Stunde des Films, weil sich der Künstler noch ausreichend Zeit nahm, um mit allen für Selfies zu posieren und T-Shirts, CDs und andere Fan-Schätzchen zu unterschreiben.

In Köln hat Poisel inzwischen in schon so ziemlich jeder Location gespielt. Im Luxor, Gloria, E-Werk, der Live-Music-Hall, der Kulturkirche oder im Tanzbrunnen war er schon zu hören. Am 30. November will er seine Fans wieder in der Lanxess-Arena verzaubern. Das vierte Album „Neon“ ist im Vorjahr erschienen und soll nun live das bewährte Kopfkino auslösen.

Große Reden sind nicht das Ding des Liedermachers. Auch bei seinem kurzen Gastspiel in Ehrenfeld ließ er lieber die Musik wirken, statt Worte an die Fans zu richten. „Aus meinem Leben gibt es eben nicht viel zu erzählen. Ich träume gerne in den Tag hinein und hänge meinen Gedanken nach“, sagte er neulich in einem seiner ganz seltenen Interviews.

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