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EXPRESS durfte testen Neue Trendsportart schlägt an Kölner Jahnwiesen auf

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Gegenüber vom Rheinenergiestadion in Köln Müngersdorf stehen die Padelplätze zur kostenlosen Nutzung bereit.

Köln – Lange Ballwechsel, schnelle Erfolge und gemeinschaftliches Miteinander, das alles verspricht die Trendsportart Padel. Die Mischung aus Squash und Tennis ist in Spanien längst bekannt, aber kann der Sport auch die Kölner begeistern?

Im Rahmen des Sommerferienprogramms „Kölle aktiv” können Interessierte vom 13. Juli bis zum 31. August täglich von 17 bis 21 Uhr spielen. Am Wochenende sogar von 10 bis 18 Uhr. Gemeinsam, in Vierer-Gruppen unter freiem Himmel und kostenlos, direkt gegenüber vom Stadion in Müngersdorf.

EXPRESS-Volontärin testet Padel in Köln-Müngersdorf

Bevor die Spielflächen für alle freigegeben sind, darf ich schon mal Probe spielen. Sportliches Vorwissen ist nicht erforderlich. „Das Einzige, was wichtig ist, sind die richtigen Schuhe mit ausreichend Profil und Halt”, erklärt Trainer Yannik Mann (28).

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Padel bringt auch Ungeübten schnelle Erfolgserlebnisse.

Dass meine Schuhe nicht die richtigen sind, merke ich, als ich gekonnt nach einem Ball hechten will und dann elegant dem blauen Kunstrasen näher komme. Der ist mit Quarzsand versehen und lässt nicht nur den Tennisball wunderbar springen, er federt auch meinen Sturz ab.

Padel: Ballsportart kommt ursprünglich aus Mexiko

Das kleine Malheur ändert nichts am Spielspaß. Anders als beim Tennis sind die Padelschläger kleiner, mit kürzerem Stiel und im Kern aus Schaumstoff. Die Handhabung wird dadurch deutlich einfacher und ich habe nicht das Gefühl mit einem Fremdkörper nach dem Ball zu schlagen.

Gespielt wird, seit der Erfindung 1960 in Mexiko, traditionell immer im Doppel – besonders interessant wird das Spiel durch den Einbezug der Wände und Zäune, die die 20 mal 10 Meter große Spiefläche begrenzen.

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EXPRESS-Volontärin Simone Jülicher und Trainer Yannik Mann beim Padel-Test in Köln-Müngersdorf.

Die Ballwechsel sind auch bei ungeübten Spielern verhältnismäßig lang und schon nach einer kurzen Trainingseinheit kann ich die ersten kleinen Erfolge verzeichnen.

Köln: Trendsportart Padel bringt Gemeinschaftsgefühl auf den Platz

„Das ist das Schöne an dem Sport, er ist einfach zu lernen, für jede Altersgruppe geeignet und das Erfolgserlebnis setzt schnell ein”, erklärt Yannik. Er spielt schon seit neun Jahren Padel und ist auch bei gefühlten dreißig Grad im Schatten voll dabei.

Kein Wunder, der 28-Jährige wanderte mit seiner Familie für einige Jahre nach Mallorca aus und lernte den Sport dort kennen. „Der soziale Faktor beim Padel gefällt mir besonders gut – in Spanien trinkt man nach dem Spiel auch oft noch ein Bierchen zusammen”, erzählt Yannik lachend.

„Kölle aktiv” bietet Kölnern kostenloses Sportprogramm in den Ferien

Das wird in Müngersdorf zwar nicht verteilt, dafür bekommen die Kölner vor dem Spiel aber kostenlos Schläger und Tennisball ausgehändigt. Auf zwei Spielflächen kann dann geübt und gespielt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Die Padel-Plätze sind eins von insgesamt 800 Sportangeboten, die vom 1. Juli bis zum 30. September im Kölner Stadtgebiet angeboten werden. Alle Angebote sind kostenlos und sollen den Kölnern die Möglichkeit geben, fremde Sportarten auszuprobieren.