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Richter sprachlos Kölns Ex-Prinz in Düsseldorf vor Gericht – Aktion lässt Jecke jubeln

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Höhepunkt seiner Amtszeit: Prinz Marc Michelske auf dem Kölner Rosenmontagszug am 3. März 2019.

Köln/Düsseldorf – Er war und ist ein ganz besonderer Sympathieträger in Köln, eroberte als Prinz Marc 2019 von den Schlenderhaner Lumpe die Herzen der Jecken.

Am Mittwoch (16. Dezember) musste Marc Michelske allerdings ausgerechnet nach Düsseldorf vor Gericht – und zeigte dort auf besondere Weise, wo er eigentlich herkommt. Ob das seine Sympathien vor dem Düssledorfer Richter steigerte?

Düsseldorf: Kölns Ex-Prinz mit Alaaf-Mundschutz

Direkt vorweg: Marc Michelske hat nichts verbrochen. Im Gegenteil: Kölns Ex-Prinz gilt als einer der besten Anwälte in Sachen Verkehrsrecht, die es überhaupt gibt. Schon viele (prominente) Kölner Verkehrssünder hat er in scheinbar aussichtslosen Verfahren rausgepaukt.

Am Mittwoch ging es für den überzeugten Köln-Liebhaber allerdings zu einem Verfahren ausgerechnet vor dem Düsseldorfer Landgericht. Wie immer ordentlich in bestem Zwirn trat er allerdings mit einer Aktion an, für die er in Köln umjubelt wird:

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Kölns Ex-Prinz Marc Michelske erschien mit Kölner Alaaf-Maske vor dem Düsseldorfer Landgericht.

Sein Mundschutz zierte ein eindeutiges Statement, nämlich das Kölner Karnevalsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“. Und so trat Michelske mit seinem Düsseldorfer Mandanten vor den Richter und den Staatsanwalt. Alaaf im Helau-Land!

Viel darf er EXPRESS natürlich nicht verraten, aber immerhin ein bisschen. „Weder der Richter, der sehr fair ist, noch der Staatsanwalt haben sich etwas anmerken lassen“, beschreibt Kölns Ex-Prinz Marc die Stimmung in der „verbotenen Stadt“.

Köln: Ex-Prinz Marc ist Anwalt für Verkehrsrecht

Zudem seien noch vier Personen der Öffentlichkeit im Raum gewesen, die aber ebenfalls den kleinen kölschen Angriff unkommentiert ließen.

Anwalt Michelske musste in diesem Verfahren übrigens einen Mandanten vertreten, der in Köln wohnt, aber in Düsseldorf eine Trunkenheitsfahrt hingelegt haben soll. Altbier soll der Kölner dem Vernehmen nach dabei nicht getrunken haben.

Ex-Prinz Marc vertrat Mandant wegen Trunkenheit

Und wie ist es ausgegangen? Anwalt Michelske darf nur verraten: „Es ging um die Höhe der Geldstrafe und wann die Person wieder eine Fahrerlaubnis beantragen darf.“

Dass der Düsseldorfer Richter „fair“ sei, darf dabei als Zeichen einer milden Strafe gewertet werden. Auch wenn natürlich objektiv und unabhängig geurteilt wurde, sieht man: Kölner und Düsseldorfer verstehen sich doch ganz prächtig.

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