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Bei „Maischberger“ Kölner Kabarettist poltert: „Kein Mensch weiß, wo der Scheiß hin soll“

Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker bei der ARD-Sendung „maischberger. die woche“.

Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker am 21. Juni 2022 bei der ARD-Sendung „maischberger. die woche“.

Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker hat bei „maischberger. die woche“ klar Stellung bezogen. Zu Putin und der Energiekrise ...

Beim ARD-Polittalk „maischberger. die woche“ am Dienstagabend (21. Juni) waren unter anderem der ukrainische Präsidentenberater Alexander Rodnyansky und der ehemalige russische Ministerpräsident Michail Kasjanow zu Gast.

Thema: Die Ukraine könnte noch in dieser Woche EU-Beitrittskandidat werden. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) befürwortet das. Doch werden die anderen EU-Mitgliedstaaten zustimmen? Wie könnten Deutschland und die EU Kyjiw darüber hinaus unterstützen?

Kölner Kabarettist Jürgen Becker bei „maischberger. die woche“

Darüber wollten die Beteiligten diskutieren. Doch der Kölner Kabarettist Jürgen Becker (62) stahl allen die Show.

Alles zum Thema Sandra Maischberger

Zuerst sprach Sandra Maischberger (55) Becker auf sein Programm bei den „Mitternachtsspitzen“ (WDR) an – lange Zeit war er dort als Moderator tätig: „Wir wissen, dass Sie in der Vergangenheit die ein oder andere lustige Bemerkung über Wladimir Putin gemacht haben. Geht das noch? Machen Sie das noch seid Kriegsbeginn?“

Jürgen Becker: „Man muss ja sagen, es hätte keiner gedacht, dass dieser Despot im Kreml uns dazu bringt, dass wir uns abends vor dem Fernseher setzen und uns Lothar Wieler (61, Chef des Robert-Koch Instituts) und Karl Lauterbach (59, Gesundheitsminister) zurückwünschen.“

„Maischberger“: Beim Thema Energiekrise wird Jürgen Becker deutlich

Im Laufe der Sendung wurde auch die Energie-Abhängigkeit von Russland thematisiert. Und ob Atomkraftwerke nicht doch länger laufen sollten. CDU-Chef Friedrich Merz (66) forderte das zuletzt beim Tag der Industrie in Berlin. Es sollte möglich sein, die drei Atomkraftwerke länger laufen zu lassen, um Deutschland ausreichend mit Energie zu versorgen. Eigentlich sollen die Atommeiler Ende 2022 vom Netz gehen.

Bei dem Thema polterte Jürgen Becker richtig los. Atomstrom sei der teuerste Strom, den es gebe. „Friedrich Merz kann das jetzt schön fordern. Wenn wir die Brennstäbe bei ihm im Garten verbuddeln dürfen, dann können wir es von mir aus so machen. Kein Mensch weiß, wo der Scheiß hin soll. Also, das ist doch wirklich Quatsch.“

„Putins Krieg hat es uns jetzt deutlich gemacht. Wir sind Junkies und hängen an der fossilen Nadel. Und die Kohle ist jetzt so das Methadon-Programm. Wir können das jetzt 'ne Weile machen, wenn wir in der Zeit die erneuerbaren Energien massiv ausbauen. Dann finde ich Kohle o.k.“, lautete Beckers Fazit.

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