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1500 KerzenLichtermeer auf Kölner Roncalliplatz mit schrecklicher Botschaft

Zahlreiche Kerzen stehen auf einem Platz, der von Menschen gesäumt ist.

Ein Lichtermeer in Gedenken an die getöteten Zivilisten: Bei einer Kundgebung des Vereins Blau-Gelbes Kreuz am Freitagabend (8. April 2022) in der Kölner Innenstadt wurden auf dem Roncalliplatz 1500 Kerzen aufgestellt.

In der Kölner Innenstadt haben hunderte Menschen 1500 Kerzen entzündet. Eine ergreifende Aktion des deutsch-ukrainischen Vereins „Blau-Gelbes Kreuz“.

von Iris Klingelhöfer (iri)

Der deutsch-ukrainische Verein „Blau-Gelbes Kreuz“ hat erneut mit einer ergreifenden Aktion auf den Kriegs-Horror in der Ukraine aufmerksam gemacht. 1500 brennende Kerzen wurden am Freitagabend (8. April 2022) auf dem Roncalliplatz aufgestellt: ein Lichtermeer – schön, und doch macht es unendlich traurig ...

Jede Kerze steht für einen getöteten Zivilisten in der Ukraine. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst entzündete ein Licht.

Bei Kölner Kundgebung fordern Kinder „Putin, Stop Killing Kids“

Die Kundgebung des Blau-Gelben Kreuzes stand unter der Überschrift „Butscha: Genozid an den Ukrainern. Nie wieder“. Sie begann am Heumarkt mit dem Entzünden der Kerzen und mit Sirenen-Geheul – dem Signal für Bombenalarm. So wie bereits bei der Kundgebung des Vereins am 26. März, als vor dem Kölner Dom 135 Teddys niederlegt wurden. Jeder Bär stand für ein im Krieg in der Ukraine getötetes Kind.

Alles zum Thema Hendrik Wüst

Vom Heumarkt gingen anschließend hunderte Teilnehmer mit den Kerzen zum Roncalliplatz. Darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Einige hielten selbst gemalte Plakate in den Händen, auf denen sie unter anderem forderten: „Putin, Stop Killing Kids“.

„Nach UN-Angaben wurden ab dem 24. Februar 2022 mehr als 1560 Zivilisten in der Ukraine getötet. Nach der Befreiung der ukrainischen Stadt Butscha in der Nähe von Kyjiw erfuhr die Welt über diese schrecklichen Gräueltaten“, erklärt Natalie Nothstein, ehrenamtliche Presseberaterin des Vereins „Blau-Gelbes Kreuz“.

Am Abend in Köln verurteilte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst in einer kurzen Rede den „Krieg gegen die Menschlichkeit“. Dann stellte er seine entzündete Kerze nieder – in das Lichtermeer aus insgesamt 1500 Kerzen, Symbole für die zivilen Opfer des Krieges. Julia Chenusha, stellvertretende Vorsitzende des „Blau-Gelben Kreuzes“: „Die Kerzen sind nur ein Zeichen. In der Ukraine liegen die Leichen – und es werden jeden Tag mehr.“