Drama im Ski-Urlaub Kölnerin (†45) stirbt auf roter Piste – erstes Ergebnis der Obduktion

Mehrere Skifahrer fahren eine schneebedeckte Piste herab.

Die Skifahrerin aus Köln ist am Montag (3. Januar 2022) im Skigebiet Wilder Kaiser in Tirol tödlich gestürzt. Das Symbolfoto zeigt ein anderes Skigebiet in Tirol.

Bei einem Unfall im Ski-Urlaub ist eine 45-jährige Frau aus Köln ums Leben gekommen. Inzwischen wurde die Obduktion abgeschlossen. 

Nach dem tödlichen Ski-Unfall einer Kölnerin (†45) in Österreich ist ihr Leichnam für die Beerdigung freigegeben worden. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck am Freitag (7. Januar 2022) auf Nachfrage von EXPRESS.de bestätigt. 

Die Freigabe sei noch am Tag der Obduktion, die am Dienstag durchgeführt wurde, erfolgt. Bei der Obduktion galt es auch zu klären, ob Kopfverletzungen todesursächlich waren. Denn der Skihelm der 45-Jährigen, den die Ermittler sichergestellt hatten, war bei dem Sturz massiv beschädigt worden.

Staatsanwaltschaft: Kölnerin starb nicht an Kopfverletzungen

Nach einer mündlichen Einschätzung des Rechtsmediziners lag es aber nicht am Helm, wie anfänglich vermutet. „Es waren keine Kopfverletzungen todesursächlich“, so der Sprecher der  Staatsanwaltschaft. Das schriftliche Ergebnis der Obduktion läge noch nicht vor. 

Wie die Polizei am Montag (3. Januar 2022) mitteilte, war die Kölnerin auf einem steilen Pistenabschnitt im Skigebiet Wilder Kaiser in Tirol gestürzt. Laut Polizei handelt es sich um eine rot markierte Piste, also mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad. Die Abfahrt sei leicht bucklig und zirka 25 bis 35 Grad steil. 

Ski-Unglück in Tirol: Kölnerin rutscht mit Kopf voraus die Piste runter

„Die Ski-Fahrerin fuhr in langsamen, kurzen Schwüngen am linken Postenrand talwärts und kam dabei aus eigenem Verschulden zu Sturz“, heißt es in der Meldung der Polizeiinspektion Kitzbühel zu dem Unglück,  welches am Montag gegen 8.30 Uhr passierte. 

Auf der harten, leicht vereisten Piste sei die Frau anschließend zirka 200 Meter talwärts gerutscht und anschließend mit dem Kopf voraus gegen eine Pistenrandabsicherung geprallt. Dabei habe sich die 45-Jährige tödliche Verletzungen zugezogen.

Kölner Polizei informiert Angehörige der verstorbenen Ski-Fahrerin (†45)

Für die Kölnerin, die mit einer fünfköpfigen Gruppe unterwegs war, kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde mit dem Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ geborgen und ins Tal geflogen. Laut der österreichischen Ermittler wurde auch die Kölner Polizei eingeschaltet, um den Angehörigen der Verstorbenen die schlimme Todesnachricht zu überbringen. 

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hatte nach dem tragischen Ski-Unfall die Obduktion des Leichnams sowie die Sicherstellung des beschädigten Skihelms angeordnet. (iri)

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