Pokerspieler Felix Schneiders aus Köln hat in Paris das mit Abstand größte Preisgeld seiner Karriere eingestrichen und über 700.000 Euro gewonnen.
Reich auf einen SchlagKölner Pokerspieler räumt Mega-Gewinn ab

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Felix Schneiders aus Köln hat bei der prestigeträchtigen European Poker Tour (EPT) in Paris seinen bisherigen Preisgeld-Rekord torpediert.
In der Stadt der Liebe hat sich Felix Schneiders aus Köln den Traum eines jeden Pokerspielers erfüllt. Beim Hauptturnier der European Poker Tour in Paris hatte er mit einem Einsatz von 5.300 Euro eine Glückssträhne und sicherte sich unter 1.474 Mitspielenden den sensationellen zweiten Rang, strich dafür die Mega-Summe von 717.350 Euro ein.
„Es ist der Wahnsinn. Ich bin total erschöpft. Aber überglücklich und unglaublich erleichtert“, erklärte Schneiders im Gespräch mit „Pokernews“ nach dem Coup in Paris. Den bejubelte er noch im Saal standesgemäß mit der rot-weißen Kölner Stadtflagge.
Kölner Pokerspieler nach starker Aufholjagd Zweiter
Vor etwa drei Jahren fing alles an, als er mit dem Streamen von Live-Veranstaltungen begann – immer mit dem Ziel, einmal bei der EPT anzutreten. „Und ich hätte es nie geglaubt, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in Paris Zweiter werden würde. Ich kann es immer noch nicht fassen.“ Das berichtet „Bild“.
Am sechsten Turniertag startete Schneiders als Schlusslicht der verbliebenen sieben Teilnehmer. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich von dieser Position noch nach vorne arbeiten würde, war extrem gering. Aber sein unglaubliches Comeback nahm direkt mit der ersten Hand des Tages seinen Lauf.
Mit Ass und König verdoppelte er seinen Chip-Stapel gegen ein Paar Zehner – der Auftakt zu einem unvergesslichen Tag. Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Der bis dahin führende Portugiese Jorge Abreu warf kurz danach zwei Konkurrenten aus dem Turnier.
Das Ergebnis für den Mann aus Köln: Mindestens Rang fünf und schon zu diesem Zeitpunkt ein garantiertes Preisgeld von 303.000 Euro. Bereits jetzt war es Schneiders größter Karriere-Erfolg, womit er seinen Rekord von 69.100 Dollar aus dem Jahr 2019 auf den Bahamas vervielfachte.
Seine Glückssträhne hielt an. Schneiders baute seinen Chip-Vorrat weiter aus, während der Führende Abreu die übrigen Gegner für ihn ausschaltete. Unerwartet fand sich der Kölner im Heads-up gegen den dominanten Portugiesen wieder. Aber kurz vor dem Triumph hatte sein Glück ein Ende.
Auch wenn es am Ende nicht ganz reichte, ist es ein gigantischer Triumph für Schneiders. Stellt die enorme Gewinnsumme nun sein Leben auf den Kopf? „Ehrlich gesagt, wird sich nicht viel ändern“, zeigt er sich bescheiden. „Wir machen einfach weiter wie bisher, denn ich habe ja noch meine Aufgabe. Ich muss den Pokal gewinnen.“ (red)
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