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Fiese Cyber-Attacke Kölner Bürgermeister geschockt: Ich wurde gehackt

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Bezirksbürgermeister Henk van Benthem (CDU) mit Maske

Köln – Als Henk van Benthem (69) am Montag (19. Oktober) auf sein Handy sah, staunte der Porzer Bezirksbürgermeister (seit 2014 im Amt) nicht schlecht ...

Zunächst dachte er noch an einen Scherz, als die ersten besorgten Nachrichten von Bekannten eintrafen. Doch als Fremde ihn schon anschrieben, was es denn da mit den merkwürdigen Nachrichten auf sich habe, die man von ihm erhalten hätte, kam dem Politiker ein schlimmer Verdacht.

Und der bewahrheitete sich. Der CDU-Mann war gehackt worden. Unbekannte hatten sich Zugang zu seinem Facebook-Profil verschafft und über das soziale Netzwerk dubiose Nachrichten verschickt.

Henk van Benthem: Ich war das nicht

Der umtriebige Lokalpolitiker zum EXPRESS: „Es haben sich Freunde gemeldet, dann habe ich das Passwort so schnell ich konnte geändert und jetzt ist zum Glück wieder alles in Ordnung. Diese Inhalte will ich gar nicht kommentieren. Ich habe überhaupt keinen blassen Schimmer, wer das war. Ich bin schon Kummer gewöhnt, aber das Ding ist gelöscht und ich scheine nicht der einzige Betroffene gewesen zu sein.“

Stimmt. Erst vor wengen Monaten hatte EXPRESS berichtet, dass die beliebte Kölner Sängerin Domhätzcher Nadine Opfer eines Porno-Hacks geworden war.

Offenbar hatte auch der Fake-van-Benthem anrüchige Inhalte verbreitet sowie dreist zu Spenden aufgerufen. Natürlich stellte der Echte dies dann sofort auch im sozialen Netzwerk gegenüber seinen Kontakten klar.

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Das facebook-Profil des Politikers.

Er schrieb dazu eindeutig: „Ich habe weder etwas gegen Mitbürger anderer Nationalität, sexueller Neigung oder was auch immer. Ich habe auch keine finanziellen Probleme. Ich habe zu keiner Zeit um Spenden oder was auch immer gebeten.“

Der Zuspruch seiner erleichterten Freunde und Anhänger ist dem Porzer Strippenzieher gewiss: „Lass dich bloß nicht unterkriegen. Wer dich kennt, fällt auf so einen Mist nicht rein“, schreibt ein User stellvertretend.

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