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Kölner Baustelle Arbeiter von Platte getroffen – 51-Jähriger stirbt im Krankenhaus

Stahlplatte trifft Bauarbeiter

Auf dieser Tiefbaustelle auf der Theodor-Hürth-Straße passierte Mittwochmorgen (3. März) das Unglück. 

Köln – Bei einem schrecklichen Unfall an einer Straßenbaustelle in Köln-Deutz ist am Mittwoch (3. März) ein Arbeiter von einer herabfallenden Stahlplatte getroffen worden. Drei Kollegen des Opfers mussten das Unglück mit ansehen und reagierten sofort. Trotzdem kam am Donnerstag (4. März) die schlimme Nachricht: Der Mann ist tot.

  • Unglück auf Baustelle auf Kölner Theodor-Hürth-Straße
  • Kollegen befreiten das Opfer am Mittwoch
  • 51-Jähriger ist am Donnerstag gestorben

Die Baustelle befindet sich auf der Theodor-Hürth-Straße. Bei dem Toten handelt es sich um einen 51-jährigen Mann. Bereits am Mittwoch war klar, dass er lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte.

Unfall auf Baustelle in Köln: Stahlplatte offenbar verschoben

Die Feuerwehr war um 7.26 Uhr von Bauarbeitern alarmiert worden. Sie berichteten, dass eine Stahlplatte herabgefallen sei – und ein Kollege darunter liegen würde. 

„Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Arbeiter den Mann bereits befreit und leisteten Erste Hilfe“, erzählt Wehrsprecher Ulrich Laschet. Demnach reanimierten die Arbeiter ihren Kollegen.

Opfer lag in Kölner Baugrube

Weil das Opfer in einer fünf Meter tiefen Baugrube lag, rückten ein Rüstzug der Feuerwehr, spezialisiert auf technische Rettungen, sowie die Höhenretter an. In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst wurde der Verletzte in eine spezielle Trage umgelagert und in ihr schonend mit einem Feuerwehrkran aus der Grube gehoben. 

Der 51-Jährige kam sofort ins Krankenhaus, wo die Ärzte weiter um sein Leben kämpften, letztlich vergeblich. Die drei Bauarbeiter, die Zeugen des Unfalls geworden waren und vorbildlich Erste-Hilfe geleistet hatten, mussten psychologisch betreut werden. 

Die Polizei sperrte die Unglücksstelle ab und nahm die Ermittlungen auf. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Offenbar hatte sich die Stahlplatte verschoben und war dann auf den Arbeiter gestürzt.

An den Rettungsmaßnahmen waren rund 25 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen von den Standorten Deutz, Marienburg, Altstadt-Süd sowie Ehrenfeld beteiligt. (iri)

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