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Köln in Entenhausen Schauspielerin bei Buch-Klassiker „op Kölsch“ mit besonderer Ehre

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Das Duck-Face sitzt wie angegossen: Schauspielerin Annette Frier erhielt im Lustigen Taschenbuch Mundart Kölsch“ eine eigene Enten-Figur.

Köln – Walt Disneys Kult-Comicfigur Donald Duck auf Kölsch? Das hätte schon was!

Doch dabei handelt es sich um kein Kölner Hirngespinst, sondern um ein wahr gewordenes Projekt des Comic-Verlags Egmont Ehapa Media GmbH.

  • Lustiges Taschenbuch erscheint auf Kölsch
  • Kölner Schauspieler Annette Frier unterstützt Redaktion
  • Chefredakteur verspricht Kölner Karneval in Entenhausen

Denn mit dem „Lustigen Taschenbuch Mundart Kölsch“ erscheint am 8. Februar die vierte Dialekt-Ausgabe des Cartoon-Klassikers – nur dieses Mal halt „op Kölsch“.

Unterstützt wurde der Verlag von der Kölner Schauspielerin Annette Frier, die der Redaktion beim Übersetzen über die Schulter schaute.

Köln: Annette Frier ist von Taschenbuch begeistert

Schauspielerin Annette Frier trug maßgeblich dazu bei, dem „Lustigen Taschenbuch“ (LTB) die kölsche Mentalität zu verleihen.

„Ehrlich gesagt hatte die Redaktion die Arbeit und ich das Vergnügen! Meine Kölsch-Kenntnisse wurden angezapft, aber sämtliche Texte waren dermaßen präzise und herrlich in der kölschen Formulierung, dass ich applaudiert habe vor meinem Computer“, sagt Annette Frier im EXPRESS-Gespräch.

Doch damit nicht genug: Annette Frier erhielt mit „Zannette Zier“ kurzerhand ihren ganz persönlichen Enten-Zwilling und den damit verbundenen Gast-Auftritt in der Karnevals-Geschichte „Da kölsche Festelovend trick öm“.

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„Zannette Zier“ stolziert durch das Kölner Entenhausen. 

„Glauben Sie mir, wenn ich mich am figurativen künstlerischen Prozess von Zannette Zier beteiligt hätte, wäre das keine gute Maßnahme für die wirtschaftlichen Prognosen vom Taschenbuch! Ich finde, mein Alter Ego ist sehr gelungen gelungen! Kölsch, beklopp, met däm Hätz en d'r Hand“.

Köln: Lustiges Taschenbuch bringt Fastelovend nach Entenhausen

Da man in der Vergangenheit bereits einige Mundart-Erfolge mit dem LTB feiern durfte, wäre es streng genommen ein Kardinalfehler gewesen, nicht auf die Sprache der Rheinmetropole zurückzugreifen.

Peter Höpfner

Der Chefredakteur des Egmont Ehapa Verlages in Deutschland, Peter Höpfner, möchte die rheinländische Mentalität im “Lustigen Taschenbuch Mundart Kölsch“ widerspiegeln. 

„Nach unseren erfolgreichen Vorgängern auf Münchnerisch, Berlinerisch und Wienerisch wäre es geradezu sträflich gewesen, Kölsch auszulassen. Das musste umgehend behoben werden und deshalb spricht Entenhausen in der neuen Ausgabe Kölsch“, sagt Chefredakteur Peter Höpfner im EXPRESS-Interview.

Die Jecken müssen in dieser Karnevals-Session weitestgehend in die Röhre gucken, daher wolle man dem Buch etwas Fastelovend-Flair verliehen.

„Wir wollten den Kölnern in diesem Jahr ein ganz besonderes Schmankerl bereiten. Den Karneval wird es ja in seiner bekannten Form nicht geben, deshalb haben wir uns dazu entschlossen, dass die Kölner den Karneval ganz entspannt im Lockdown, völlig risikolos in Entenhausen miterleben sollen“, erklärt Höpfner.

Peter Höpfer: „In dieser Stadt existiert ein einzigartiger Humor“

Das Rheinland sei die perfekte Bühne für Entenhausens vielfältige Abenteuer.

„Köln ist nicht nur die Heimat des Kölner Doms und diverser Künstler, in dieser Stadt existiert ein einzigartiger Humor, man kann sich dort sehr wohlfühlen. In Köln ist es ein Zusammenspiel aus dem klassischen Großstadt-Ambiente und der Gemütlichkeit. Wir wollen die Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen auch in Entenhausen widerspiegeln.“

Die kölsche Mentalität werde von Kult-Figur Donald Duck hervorragend verkörpert.

„Ich finde, Donald Duck verkörpert die rheinländische Gemütlichkeit wie kein Zweiter. Es gibt im LTB genauso wie in Köln im Grunde nichts, über das man nicht lachen könnte“, sagt Höpfner. (cw)