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Ist das Kölns außergewöhnlichste Boutique? In neuem Laden dreht sich alles um den Tod

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mymoria-Gründer Björn Wolff (r.) und Mitarbeiterin Penny Jaros (l.).

Köln – Einladende Atmosphäre, sorgfältig ausgewählte Trockenblumen und alles dreht sich um das Thema Tod. Ist das die außergewöhnlichste Boutique Kölns?

Beim Betreten der mymoria-Bestattungsboutique denkt man nicht an den Tod und dessen Folgen, sondern begutachtet die bunten Bilder des mexikanischen „Día de los Muertos“ und die Baumstämme, die zur Decke ragen.

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: „Wir wollen den Menschen vermitteln, dass der Tod kein Tabu-Thema sein sollte“, erklärt Gründer Björn Wolff.

mymoria: Nach Online-Auftritt folgt Kölner Boutique

Das Unternehmen hat bereits seit einigen Jahren einen erfolgreichen Online-Auftritt, in Köln eröffnete nun die erste eigene Boutique mitten in der Kölner Innenstadt.

Bei dem Bestattungsunternehmen mymoria können Angehörige eines Verstorbenen die Beerdigung bis ins kleinste Detail planen. Neben der klassischen Beerdigung auf einem Friedhof, werden unteranderem auch Baumbestattungen und Wasserbestattungen angeboten.

Bis dato konnten die Kunden sich online die Beerdigung nach ihren Wünschen zusammenstellen. „Es ist ein bisschen wie Online-Shopping, natürlich mit einem ernsteren Hintergrund. Wir sind komplett transparent, was die Preise angeht. Jeder kann sich die Bestattung so zusammenstellen, wie er möchte“, erklärt Wolff.

Kölner Bestattungsboutique will Menschen eine Anlaufstelle bieten 

Mit der Boutique möchte das Unternehmen den Menschen eine direkte Anlaufstelle bieten. „Das Prinzip ist eigentlich dasselbe. Unsere Mitarbeiter hier vor Ort unterstützen die Angehörigen bei der Auswahl, auch in diesem Fall findet alles auf dem Tablet statt“, sagt Wolff

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Der Blick durch das Schaufenster der Bestattungsboutique mymoria.

„Wir geben den Angehörigen einen Rückzugsort und trotzdem müssen sie nicht wie in manch anderen Bestattungsunternehmen neben Urne und Sarg sitzen, sondern in heller, freundlicher Atmosphäre.“

Björn Wolff steckt die Ziele für sein Unternehmen hoch: „Wir wollen das marktführende Bestattungsunternehmen in Deutschland werden und die Menschen bei all ihren Fragen zu dem Thema unterstützen.“

Kölner Bestattungsboutique: Gründer rät zur Vorsorge 

Eine Sache ist dem Bestatter besonders wichtig. „Wir bieten auch eine so genannte Vorsorge an. So kann man sich ganz einfach und kostenlos auch seine eigene Beerdigung mit allen Wünschen zusammenstellen. Es spielt dabei keine Rolle, wie alt man ist. Man gibt dann eine Kontaktperson ein und die bekommt die gesamte Planung zugeschickt – so kann man seinen Angehörigen diese Aufgabe abnehmen.“

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Der Ladenbereich der Bestattungsboutique mymoria.

Den Angehörigen bei dem Tod eines geliebten Menschen einen Teil der Bürde abzunehmen, das sei der Sinn dieses Unternehmens, so Geschäftsführer Björn Wolff.  

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