Corona aktuell Inzidenz erreicht erneut Höchstwert – so ist der Stand am Montagmorgen

Horror für Kölner Mieter  Giftschlange weg: Jetzt ist sie endlich eingefangen

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Versiegelt: Hier war die giftige Schlange abgehauen. 

Köln – Was für ein Albtraum: Montagmorgen (15. Februar) mussten alle Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Luxemburger Straße ihre Wohnungen verlassen, weil einem Nachbarn seine Giftschlange abgehauen ist. doch nun ist das Tier eingefangen worden.

  • Kölner vermisst Giftschlange schon seit Sonntag
  • Zehnparteien-Haus in Köln-Klettenberg evakuiert
  • Kölner Feuerwehr mit 20 Kräften im Einsatz

Einem Mann aus Köln-Klettenberg war eine „Südafrikanische Korallenschlange“ aus dem Terrarium entwichen. Der Besitzer hatte dies bereits am Sonntag (14. Februar) bemerkt und nach erfolgloser Suche am frühen Montagmorgen die Feuerwehr alarmiert. Die Entwarnung kam am Montag gegen 21.30 Uhr.

Die Schlange wurde laut Pressemitteilung der Stadt „am Rosenmontagabend um 20.25 Uhr bei einer ersten Kontrolle wohlbehalten in der Wohnung des Reptilienbesitzers gefunden". Das Tier war auf dem Weg zu einer der aufgestellten Futterfallen und befand sich im Flur der Wohnung. Dem Besitzer der Schlange wurde aufgegeben, die Sicherheit seiner Terrarien zu überprüfen – was bereits erfolgt sei. Das Veterinäramt bezeichnete die Haltung der insgesamt zwölf Schlangen als vorbildlich. Die Bewohner des Zehn-Parteien-Hauses durften in ihre Wohnungen zurückkehren.

Rückblick 0 Horror für Kölner Mieter: Haus wurde gegen sechs Uhr evakuiert

Rückblick: Das Zehnparteien-Haus wurde evakuiert. „Die sind mit den Nerven runter“, erzählt Paul-Günter Spiess (77), der nebenan wohnt und einen betroffenen Freund bei sich aufgenommen hat. „Die wurden alle gegen sechs Uhr aus den Betten geworfen.“

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Diese „Südafrikanische Korallenschlange“ wurde vermisst. 

Bei dem vermissten Haustier handelte sich um eine sechs Monate alte Giftschlange. Sie ist etwa 20 Zentimeter lang und hat einen geringen Durchmesser. Bei ihrem Biss wird ein Nervengift freigesetzt. „Da es sich um ein Jungtier handelt, sind die Giftmengen im Rahmen eines Bisses nach Expertenmeinung nicht vergleichbar mit denen eines ausgewachsenen Tieres“, erklärt Robert Baumanns vom Presseamt. Jedoch sei auch hier äußerste Vorsicht geboten. 

Kölner Feuerwehr hat betroffene Wohnung versiegelt – dort leben weitere Schlangen

Die Feuerwehr ging davon aus, dass sich die ausgebüxte Schlange noch in der Wohnung versteckt hielt. Doch auch Stunden nach Start des Einsatzes war das Tier nicht gefunden. Die Wohnung wurde versiegelt, Keller und Außenbereiche wurden umfänglich kontrolliert. 

Die Bewohner des Hauses sollten die Nacht nicht dort verbringen können. „Bis auf eine Person konnten alle Bewohner privat unterkommen, für einen älteren Herrn wird eine Unterkunft organisiert”, erklärte ein Sprecher der Stadt. Doch das Tier wurde am Ende gefunden und alle durften im eigenen Bett nächtigen. (iri)

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