Unfall bei Wettbewerb Drama um Kölner Triathleten: Thomas K. gestorben

Thomas K.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Der verstorbene Triathlet Thomas K. mit seiner Frau Miriam und den Kindern Caro und Timo.

Köln – Thomas K. wollte wie 3000 andere Athleten am vergangenen Wochenende beim Cologne Triathlon Weekend seine Grenzen ausloten. Freunde und Familie warteten an der Radstrecke – aber der 42-Jährige kam dort nie an. Aus weiter ungeklärten Gründen ging der trainierte Sportler unter, wurde von der DLRG geborgen und musste wiederbelebt werden.

Keinen Anspruch auf Hinterbliebenen-Rente

Seit Freitag ist klar: Der Familienvater hat den Kampf ums Überleben verloren, Thomas K. ist tot. Eine Tragödie, vor allem für seine Familie. Seine Frau Miriam und Tochter Caro (4) und Tom (7).

Der sportbegeisterte 42-Jährige hatte gerade erst umgeschult und Sport studiert, um sich seinen Traum zu verwirklichen und als Lehrer mit Kindern zu arbeiten. Seit einem Dreiviertel-Jahr war er verbeamteter Lehrer, eine zu kurze Zeit für eine Hinterbliebenen-Rente, die Familie steht nun ohne Absicherung da.

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„Er war ein sehr guter Freund“

Jetzt springt ihnen gemeinsamen mit Freunden Athletikcoach Benny Kugel zur Seite. Der Fitmacher des 1. FC Köln, der auch Jogis DFB-Jungs vor dem WM-Titel in Form brachte, hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um zumindest ein Polster für die Ausbildung der Kinder zu schaffen.

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FC-Coach Benjamin Kugel war mit dem Opfer befreundet.

„Thomas war einer der sozialsten Menschen, die ich kenne. Hat sich engagiert, ob bei Rhein Süd oder im Tennis-Club. Er war ein sehr guter Freund und immer für seine und andere Kinder in Sürth da“, sagt Kugel. „Er hat so vielen geholfen, deshalb wollen wir jetzt seinen Kindern helfen, die es natürlich am härtesten trifft.“

Auf der Plattform „Leetchie“ kann man der Familie des verunglückten Triathleten helfen. Kugel: „Jede noch so kleine Spende hilft der Familie weiter.“

(exfo)

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