Demo in KölnTausende gehen für besseres Bildungsystem auf die Straße – „sozial ungerecht“

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen in ihrem Klassenraum.

In Köln gehen Menschen für eine bessere Bildung auf die Straße. Das Symbolbild von Juni 2020 zeigt Kinder im Klassenraum.

Am Samstag gehen deutschlandweit Menschen für ein besseres Bildungssystem auf die Straße. Auch in Köln sind 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Kundgebung angemeldet. 

Zu wenig Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher, schlechte Ausstattung von Schulen und Mängel bei der Inklusion von Kindern mit Behinderungen – Gründe dafür, warum am Samstag (23. September 2023) eine Demonstration in Köln stattfindet.

Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gewerkschaften gehen dann im Rahmen des bundesweiten „Bildungsprotesttages“ für eine bessere Bildung auf die Straße.

Demo in Köln: Es geht um Schulen und Kitas

Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben nach Angaben der Polizei rund 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Kundgebung angemeldet, anschließend soll es einen Zug durch die Innenstadt geben.

Aufgerufen zu der Demonstration hat das Bündnis „Bildungswende Jetzt!“, bestehend aus Gewerkschaften, Bildungsverbänden, Eltern- und Schülervertretungen.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen für inklusive und zukunftsfähige Schulen und Kitas demonstrieren. „Deutschland steckt in einer der schwersten Bildungskrisen seit Gründung der Bundesrepublik“, ist auf der Homepage des Bündnisses zu lesen.

Bundesweit fehlten Hunderttausende Kitaplätze. „Der Mangel an Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern steigt immer weiter und trifft auf ein veraltetes und unterfinanziertes Bildungssystem, das sozial ungerecht ist“, heißt es weiter. 

Bundesweit soll es am Samstag in gut 30 Städten Demonstrationen geben, die Demo in Köln ist die einzige in NRW. Sie beginnt um 13.00 Uhr. (ra/dpa)