Gibt's da Kölsch oder Alt? Sitzungs-Revolution im Kölner Karneval: Brings haben „Schuld“ dran

Brings stellen Weltberühmtes Foto an der Eigelsteintorburg nach.

Brings im Jahr 2021: Doch in diesem Jahr bützen sie eine andere Stadt. 

Das wird jeck: Durch Corona musste auch die erste „Köln-Düsseldorfer Karnevalssitzung“ ausfallen. Bald findet die Sause im Kölner Gürzenich aber statt und die Jecke beider Städte reichen sich die Hand.

Ok, da müssen jetzt traditionelle kölsche Jecke durch: Auch wenn der rheinische Karneval immaterielles Kulturerbe ist – so ganz können sich manche Städte mit dem Karneval der anderen Hochburg nicht vollends identifizieren.

Das beste Beispiel ist wohl Köln und Düsseldorf. Aber jetzt kommt alles anders, wenn am 25. Januar im Gürzenich die erste „Köln-Düsseldorfer“ Karnevalssitzung mit Programmpunkten beider Städte stattfindet.

Köln: Köln-Düsseldorfer Sitzung im Gürzenich

„Es wird Zeit, dass wir aufeinander zugehen“, befanden der kölsche Präsident Joachim Zöller von der „Große von 1823“ und sein Kollege vom Düsseldorfer „Allgemeiner Verein der Karnevalsfreunde e.V. von 1829“ (AVDK), Stefan Kleinehr. So schusterten sie vor der Pandemie die gemeinsame Veranstaltung zusammen, die bekanntlich zweimal abgesagt werden musste.

Jetzt jeiht et aber endlich loss – und da haben Kölns Kult-Rocker Brings einen gehörigen Anteil dran und sind ebenfalls „schuld“ am jecken und friedlichen Zusammenschluss, der beide „Kulturkreise“ in Sachen Karneval näher aneinander heranführen soll.

Joachim Zöller ist seit Jahren mit Sänger Peter Brings befreundet – und Stefan Kleinehr ist „ganz nebenbei“ auch noch der Brings-Manager. Beste Voraussetzungen also, um gebührend die jecke Völkerverständigung zu feiern.

Mit dabei sind neben Brings unter anderem das Musikkorps Schwarz-Rot Köln, Guido Cantz, Swinging Funfares, Tanzgarde der Karnevalsfreunde der Katholischen Jugend, Martin Schopps, das Düsseldorfer Prinzenpaar, das Traditionskorps der Prinzen-Garde Köln 1906, Prinzengarde der Stadt Düsseldorf, Kölner Dreigestirn, Volker Weininger, Tanzcorps Fidele Sandhasen und die Höhner.

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Eine klitzekleine Frage wäre dann aber doch noch zu klären: Da in Köln Kölsch getrunken wird und in Düsseldorf Altbier – welches Obergäriges kommt denn dann in die Gläser?

„Selbstverständlich gibt es Kölsch“, verrät „Die Große“-Spreche Sören Riebenstahl. Na dann: Prost, Düsseldorf. Es wird Euch mit Sicherheit schmecken.

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