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Kölner Corona-Spaßbremse? Karl Lauterbach zeigt sich bei Promi-Kumpel ganz anders

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Karl Lauterbach zeigt sich beim Tischtennis mit einem prominenten Freund in Köln von einer ganz anderen Seite. Das Bild entstand am 9. November 2020 in Köln.

Köln – Was Corona angeht, wird der Kölner SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57) oft als Spaßbremse betitelt. In zahlreichen Talkshows tritt er als Mahner auf und erst kürzlich sorgte er im Zuge des Teil-Lockdowns für Aufregung.

Die Aussage, Ordnungsämter müssten bei Privatpartys im Notfall bis zur Wohnungstür kommen, ging vielen zu weit. Wegen seiner strengen Haltung zu den Pandemie-Maßnahmen gilt er oft als Spaßverderber.

Falsches Image? Karl Lauterbach privat ganz anders

Doch dieses Image habe er völlig zu Unrecht, behauptet der Kölner Enthüllungsjournalist Günter Wallraff gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Woher er das so genau weiß?

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Die beiden Männer sind gute Freunde und kennen sich daher sehr gut. Lauterbach habe sogar einen Schlüssel zu Wallraffs Haus in Köln-Ehrenfeld.

Es habe einen großen Vorteil, mit ihm befreundet zu sein, erklärt der Journalist. „Man kommt gar nicht erst in Versuchung, hier Orgien zu feiern.”

Die beiden Männer spielen sogar gemeinsam Tischtennis in Wallraffs Garten. Dort erscheint der Politiker in völlig ungewohnter Montur. Er trägt Trainingshose und Joggingjacke, hält eine Sporttasche in der Hand. Mit der anderen hält er sein Handy ans Ohr. Lauterbach soll aufgrund der Impfstoff-Entwicklung so schnell es geht nach Berlin kommen.

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Karl Lauterbach und Günter Wallraff sind beim gemeinsamen Tischtennisspiel hochkonzentriert.

„Dieses Image des Spaßverderbers ist völlig zu Unrecht”, verteidigt Wallraff seinen Freund. Lauterbach habe einen hintergründigen, trockenen Humor. Er kenne keinen Politiker, der sich so selbstlos engagiere. Ein Privatleben komme da viel zu kurz.

Günter Wallraff und Karl Lauterbach beim Tischtennis in Kölner Garten

Auch Lauterbach selbst sieht sein Image völlig falsch dargestellt. „Ich weiß ganz genau, wie schwer die Einschränkungen sind und mir selbst tut das genauso weh.” Er gehe normalerweise vier bis fünf Mal die Woche in Restaurants, besuche gerne Weinkneipen in Berlin oder Köln und habe außerdem einen sehr großen Freundeskreis. Kinobesuche und Mannschaftssport fehlen ihm genauso wie allen anderen.

Seine Absicht sei bloß, dass sich so wenig Menschen wie möglich infizieren, bis ein Impfstoff gefunden werde.

Kölner SPD-Politiker Karl Lauterbach ganz privat

Beim Tischtennis zeigen die Freunde, was sie draufhaben. Beide tragen Mundschutz, die Türen der Hütte, in der die Ping-Pong-Platte steht, sind weit geöffnet. Wallraff spiele lieber um Punkte, Lauterbach möchte sich einfach nur entspannen. Doch beide sind mit großer Ernsthaftigkeit bei der Sache.

Am Nachmittag muss Karl Lauterbach seine Sachen zusammenpacken, um den Flieger nach Berlin zu erwischen. „Ich schlage vor, ich verpflichte mich beim Notar, eine hohe Vertragsstrafe an dich zu zahlen, sollte jemand von mir erfahren, dass du verloren hast”, witzelt Wallraff über das nicht stattgefundene Spiel um Punkte. „Günter ist ein Talent – aus dem kann noch mal was werden!”, gibt Lauterbach sarkastisch zurück. (cab/dpa)

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