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Ja, leck mich doch am A... Porno-Posse am Ratsturm

Bisher ging man immer davon aus, dass es sich bei der Darstellung auf der Konsole um den Kallendresser handelt.

Bisher ging man immer davon aus, dass es sich bei der Darstellung auf der Konsole um den Kallendresser handelt.

Köln – Die Kölner sollten sich ihren Ratsturm mal genauer ansehen: Denn der ist echt krass! Obszön und pornografisch! Das entdeckten FDP-Fraktionsgeschäftsführer Uli Breite und Stadtführer Günter Leitner: „Die Geschichtsbücher müssen umgeschrieben werden.“

Breite sagt es geradeheraus und ohne rot zu werden: „Der bläst sich selbst einen.“ Im Fachjargon heißt das „Auto-Fellatio“. Und wo findet man den in Stein gemeißelten Porno? Es ist die Konsole, auf der die Ratsturmfigur des Kölner Ezbischofs Konrad von Hochstaden (1205 – 1261) steht. Die Konsole zeigt einen Mann, der seinen Hintern blank zieht und sich dabei auf sehr akrobatische Art selbst befriedigt.

„Bisher ging ich immer davon aus, dass es sich um einen Kallendresser oder den Kölner Spiegel handelt“, sagt der Stadtführer. „So ist es auch in den einschlägigen Büchern beschrieben. Doch es ist jetzt ganz klar, dass das nicht stimmt. Die Konsole zeigt eindeutig Auto-Fellatio.“

Und Leitner erklärt auch, wie es dazu kam: „Die ursprüngliche Plastik entstand um 1410. Damals konnten nur wenige Leute lesen und schreiben. Und deshalb hat man ihnen auf diese drastische Weise gezeigt, was verboten war und was sie demzufolge unter keinen Umständen tun sollten. Die Konsole stellt ein Laster dar, in diesem Fall das der Selbstbefriedigung.“

Dass man die Darstellung bisher als „Kallendresser“ verkauft habe, sei „erweiterte kölsche Wahrheit“, sagt Leitner. Der „Kallendresser“ vermittelt Obrigkeiten durch sein nacktes Hinterteil seine Meinung. Der so genannte „Kölner Spiegel“ stellt eine närrisch-verkehrte Weltsicht dar. Dass auf der Konsole die Ratsturmfigur des Erzbischofs steht, der den Grundstein für den Kölner Dom gelegt hat, sei Zufall.

Ebenso Zufall war es, wie die Porno-Posse bekannt wurde: „Wir fanden das Foto auf der Internetseite eines Mannes aus Hongkong mit Gaga-Fotos aus aller Welt – auch von Touristen, die in Köln waren“, so Breite.

In Zukunft will Leitner Kölns Gästen die ganze Wahrheit erzählen...

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