Corona-Kontrollen Razzien in Kölner Hotels: Ein Tourist reagiert besonders dreist

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Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollierten 27 Betriebe. Unser Symbolfoto stammt von einem Einsatz in der Altstadt im Oktober 2020.

Köln – Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Köln haben in der vergangenen Woche schwerpunktmäßig 27 Hotelbetriebe in den Stadtbezirken Ehrenfeld, Innenstadt und Nippes auf die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW und der Allgemeinverfügungen der Stadt Köln überprüft.

Dabei entdeckten sie in fünf Betrieben insgesamt 14 Gäste, die gegen das Beherbergungsverbot zu touristischen beziehungsweise privaten Zwecken verstießen.

Hotels in Köln: Razzien vom Ordnungsamt der Stadt

Den Betrieben und den Gästen drohen Geldbußen. Von den 14 Gästen reagierte eine Person besonders dreist: Der Tourist machte falsche Angaben zur Kontaktnachverfolgung und verstieß damit gegen eine weitere Vorschrift der Corona-Schutzverordnung. Wegen dieser Ordnungswidrigkeit droht ihr auch ein Bußgeld.

Stadt Köln: Appell an Betreiber der Hotels

Die Stadt Köln appelliert an Hotelbetreiber, die Angaben ihrer Gäste beim Check-in sorgfältig zu prüfen und sich Arbeitgeberbescheinigungen oder andere Nachweise vorzeigen zu lassen, die deutlich machen, dass es sich bei dem Übernachtungsanlass nicht um eine nach Coronaschutzverordnung des Landes NRW unzulässige Beherbergung zu touristischen beziehungsweise privaten Zwecken handelt.

Ordnungswidrig handeln nicht nur die Gäste, die Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken wahrnehmen, sondern auch Hotelbetreiber. Das Amt für öffentliche Ordnung schätzt, dass bisher eine hohe zweistellige Zahl an Verstößen gegen das Beherbergungsverbot in einem Dutzend Hotels festgestellt wurden. 

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