Bewegender Moment in Köln 350 schwarze Kreuze aufgestellt – das steckt dahinter

Schwarze Kreuze auf dem Heumarkt in Köln: Es handelte sich um eine Protestaktion des Blau-Gelben Kreuzes.

Auf dem Heumarkt in Köln wurden am Wochenende (30. Juli) 350 schwarze Kreuze aufgestellt. Eine Aktion des Blau-Gelben-Kreuzes.

Auf dem Heumarkt in Köln wurden am Wochenende 350 schwarze Kreuze aufgestellt. Eine Aktion, die nachdenklich macht.

Das Bild geht unter die Haut. Auf dem Kölner Heumarkt wurden 350 schwarze Kreuze aufgestellt. Hintergrund: der russische Angriffskrieg in der Ukraine.

Das Blau-Gelbe-Kreuz Köln war für die Aktion zuständig. Laut ukrainischen Behörden seien bislang mehr als 350 Kinder gestorben, teilte der deutsch-ukrainische Verein mit.

Schwarze Kreuze auf dem Kölner Heumarkt

Mit den Kreuzen wurde am Samstag (30. Juli) an die Opfer gedacht. Für jedes tote Kind wurde ein kleines schwarzes Kreuz aufgestellt. Auf den Kreuzen standen auch die Namen der toten Kinder. Zudem wurden zu den Kreuzen keine Teddybären auf den Boden gestellt. Ein bewegender Moment.

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Die Aktion um 13.30 Uhr von einem Sirenengeheul angekündigt. Es folgte eine Schweigeminute, begleitet von ukrainischer Musik. Anschließend äußerten sich die Vorsitzende des Blau-Gelben-Kreuzes sowie ihre Stellvertreterin zu der Situation in der Ukraine.

Weitere dramatische Zahlen, die nachdenklich machen: Drei Millionen Kinder sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht und benötigen dringend humanitäre Hilfe. Bereits 2,2 Millionen Minderjährige sind ins Ausland geflohen. Unbestätigte Zahlen sprechen von über 400 verletzten Kindern. (mt)

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