Köln dreht am Rad Das müssen Sie über das neue Cologne Eye wissen

Köln – Ein Tag nach der Eröffnung von Kölns neuer Mega-Attraktion heißt es bereits Schlange stehen.

Das weltweit größte transportable Riesenrad steht seit Mittwoch (11. Juni 2020) einsatzbereit vor dem Kölner Schokoladenmuseum und lockt nicht nur Touristen an – auch die Kölner nutzen die Gelegenheit um ihre geliebte Stadt von oben zu sehen.

Am Schokoladenmuseum: Kölnerinnen fahren zum ersten Mal Riesenrad

„Wir sind heute das erste Mal in unserem Leben Riesenrad gefahren. Die Aussicht ist wunderschön und bei jeder Runde entdeckt man ein bisschen mehr von der Stadt“, erzählt Caro Schmidt (29).

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Für Sarah Paul und Caro Schmidt war die Fahrt mit dem Europarad eine echte Premiere – die beiden sind zuvor noch nie auf einem Riesenrad mitgefahren.

„Ich habe versucht, von oben meinen alten Wohnort zu finden. Es ist beeindruckend, wie weit man gucken kann. Wäre es umsonst, wäre ich jeden Tag hier”, sagt Caros Schützling Sarah (18) glücklich.

Die Kölnerinnen waren in der Nähe frühstücken, als sie spontan auf die Idee gekommen sind mitzufahren.

Köln: Riesenrad am Schokoladenmuseum ist 55 Meter hoch

Anders als die Mädels vom Turnverein Flittard, die sind mit den Fahrrädern unterwegs und haben extra einen Zwischenstopp am Riesenrad eingelegt.

„Ich habe davon in der Zeitung gelesen und den Artikel direkt ausgeschnitten. Ich wusste, das ist was für uns, da müssen wir hin!“, erzählt Dagmar Weser (76).

Also rein in die Gondel und los geht die wilde Fahrt – mit fünf Passagieren kann es in den kleinen Kabinen auf 55 Metern Höhe schnell mal ganz schön wackelig werden.

„Man muss schon schwindelfrei sein, um da mitfahren zu können“, sagt Lisel Schneider (75) lachend, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat.

Schokoladenmuseum- und Riesenradbetreiber machen gemeinsame Sache

Familie Lauer aus Bingen am Rhein steht die Fahrt noch bevor. Tochter Celine (15) war vorher noch nie in Köln und freut sich, die Domstadt gleich beim ersten Besuch von oben sehen zu können.

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Celine, Chen Hopp, Manuel, Alexandra und Oliver (v.l.) Lauer stoßen vor der Fahrt gemeinsam an.

Vater Oliver (44) wollte eigentlich schon immer mal in das Schokoladenmuseum direkt gegenüber. Mit dem Kombi-Ticket für 17,50 Euro für die Erwachsenen und 11 Euro pro Kind, erhält man direkt Eintritt zu beiden Attraktionen – so kommt bei Familie Lauer jeder auf seine Kosten.

„Das Zusammenspiel funktioniert super und es ist schön das wir so eine Attraktion jetzt in der Stadt haben”, bestätigt die Leiterin vom Schokoladenmuseum, Annette Imhoff (50).

Kölner Riesenrad ist neue Mega-Attraktion am Rhein

„Für mich kommt nur die einfache Fahrt in Frage. Das Schokoladenmuseum habe ich schon oft besucht, das Angebot lohnt sich glaub ich am meisten für Touristen“, erzählt Silvia Hüttner.

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Die Sicht auf den Kölner Dom ist vom Riesenrad aus besonders schön.

Nach der Fahrt ist sich die Kölnerin sicher: „Ich komme auf jeden Fall wieder. Das kann man gut mit Freunden machen und abends kommt bestimmt noch mal eine ganz andere Stimmung auf.“

Riesenrad-Betreiber aus Köln ist selbst nicht ganz schwindelfrei

Das Riesenrad hat täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Es sollte anfangs mindestens acht Wochen – bis Anfang August – stehen bleiben, erklärte Betreiber Willi Kipp. Er freut sich, dass sein Riesenrad so gut angenommen werde.

Mittlerweile wurde wegen des positiven Feedbacks der Besucher bis Ende August verlängert. 

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Annette Imhoff vom Schokoladenmuseum ist froh über das neue Riesenrad von Willi und Denise Kipp. (V.l.)

„Einige haben mich sogar schon nach Saisonkarten gefragt, um öfter fahren zu können“, erzählt er lachend. Für ihn selbst kommt eine tägliche Fahrt allerdings nicht in Frage. „Ich habe Höhenangst – ich bin zwar schon selber gefahren, aber bei anderen trau ich mich nicht drauf.“

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