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Erste BilanzSo begrüßt Köln das neue Jahr

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht auf dem Platz zwischen dem Hauptbahnhof und dem Kölner Dom.

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht auf dem Platz zwischen dem Hauptbahnhof und dem Kölner Dom.

Aktualisiert

Willkommen 2026! Köln hat das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt. Nicht überall blieb es friedlich.

Die offizielle Bilanz der Polizei in Köln steht noch aus. Doch schon jetzt steht fest: In der Silvesternacht gab es einiges zu tun für Einsatz- und Rettungskräfte.

In Köln-Weiden musste die Feuerwehr zu einem Hochhausbrand ausrücken. Noch wird geprüft, ob möglicherweise Pyrotechnik das Feuer auf einem Balkon in der 10. Etage auslöste. Auch im Zülpicher Viertel – hier brannte ein Dachstuhl – und in Volkhoven/Weiler (Einfamilienhaus) rückte die Feuerwehr aus. Verletzte gab es zum Glück nicht.

Polizei Köln will sich am Vormittag äußern

Am Rheinufer begrüßten Tausende Menschen das Jahr 2026. Dicht gedrängt standen sie beisammen. Dabei kam es nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mehrfach zu gefährlichen Situationen. Zwei Heranwachsende zünden einen abgebrochenen Raketenkopf und warfen ihn in die Luft. Er explodiert allerdings kurz über dem Boden.

Auch am Wasserspielplatz flogen Raketen in die Menge und explodieren. Kurz darauf brach eine Schlägerei aus. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“bezog eine Gruppe von Polizisten und Polizistinnen Stellung, griff aber nicht ein.

Die Polizei will sich im Laufe des Vormittags mit einer Bilanz äußern, hieß es in der Nacht aus der Domstadt. Auf Nachfrage von EXPRESS.de hatte ein Polizeisprecher am frühen Morgen erklärt, dass es viel zu tun gegeben hätte. Es habe sich aber nicht um größere Zwischenfälle gehandelt.

Wie an Silvester üblich habe es „mehr Einsätze wegen Pyrotechnik und Körperverletzungen“ gegeben, sagte ein Polizeisprecher EXPRESS.de

In Köln jährten sich die Ausschreitungen der Silvesternacht 2015/16 zum zehnten Mal. Damals wurden zahlreiche Frauen sexuell belästigt. Seitdem steht der Innenstadtbereich rund um den Dom unter besonderer Beobachtung. (red)