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Kooperation perfekt 8,5 Mio. Betroffene: Köln will Volkskrankheit an den Kragen

Das neue Leitungs-Team des Rheinischen Diabeteszentrum.

Das neue Leitungs-Team des Rheinischen Diabeteszentrum.

In Köln nimmt das erste Rheinische Diabeteszentrum seine Arbeit auf.

Es ist mittlerweile eine Volkskrankheit geworden, insgesamt 8,5 Millionen Menschen sind an Diabetes erkrankt. Schätzungen des Robert Koch-Instituts zufolge sollen bis 2040 sogar 12,5 Millionen Patientinnen und Patienten unter der landläufig als „Zucker“ bezeichneten Krankheit leiden.

Dagegen will man sich jetzt unter anderem in Köln stemmen. Denn jetzt hat das neu gegründete „Rheinische Diabeteszentrum“ seine Arbeit aufgenommen. Der Zusammenschluss besteht aus vier Kliniken und Fachzentren: Die zertifizierten Diabetesabteilungen des St. Hildegardis Krankenhauses, des St. Antonius Krankenhauses und des Maria-Hilf-Krankenhaus (Bergheim) sowie dem Medizinischen Versorgungszentrum Severinsklösterchen arbeiten von nun an Hand in Hand gegen Diabetes.

Köln: Fachzentrum für Diabetes-Behandlung 

Der Vorteil für Patientinnen und Patienten: „Durch die fachbereichs- und klinikübergreifende Vernetzung der vier Krankenhäuser werden Menschen mit Diabetes auf höchstem medizinischen Niveau versorgt“, so die Mitteilung des Rheinishen Diabeteszentrums.

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„Dies gilt insbesondere für Folgeerkrankungen wie das Diabetische Fußsyndrom, Polyneuropathie, Magen-Darm-Erkrankungen, Organkomplikationen von Leber und Bauchspeicheldrüse und die prognostisch besonders kritischen Gefäß-, Herz- und Nierenkomplikationen.“

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Betroffene können sich ab sofort im Internet auf www.rheinisches-diabeteszentrum.de informieren. Für Chefarzt Dr. Peter Loeff vom Kölner Hildegardis-Krankenhaus steht fest: „Das Rheinische Diabeteszentrum bringt großen Benefit für Menschen mit Diabetes in Köln und dem Umland: Sie finden Spezialisten für ihre Erkrankung und vor allem für Folge- und Begleiterkrankungen wie das Diabetische Fußsyndrom oder die Herzinsuffizienz in einem vernetzten Zentrum.“

Und die Medizinerinnen und Mediziner hoffen durch den neuen Zusammenschluss auf mehr Effizienz: „Durch das interdisziplinäre Diabetesboard werden Verlegungen, Doppeluntersuchungen und lange Wartezeiten vermieden“.

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