Bei Kontrollen auf den Autobahnen bei Aachen hat die Bundespolizei mehrere Fahrer gestoppt. Sie waren unter anderem ohne Führerschein unterwegs.
Gefälschte Papiere und KennzeichenBundespolizei stoppt mehrere Fahrer auf Aachener Autobahnen

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Ein Streifenwagen der Polizei. (Symbolbild)
29.08.2025, 11:37
Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend bei Kontrollen auf den Autobahnen bei Aachen mehrere Verstöße aufgedeckt. Ein 25-jähriger Mann wurde mit einem gefälschten Führerschein erwischt.
Der Mann aus dem Irak konnte bei der Kontrolle keine Ausweisdokumente vorzeigen, dafür aber einen gefälschten griechischen Führerschein. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Er musste eine Sicherheitsleistung von 600 Euro für das anstehende Strafverfahren hinterlegen. Am Freitag wird er einem Haftrichter am Amtsgericht Aachen vorgeführt, der über eine Sicherungshaft für eine mögliche Abschiebung entscheiden wird.
Fünf Fahrzeuge innerhalb von sechs Stunden gestoppt
Weiter heißt es in der Mitteilung der Polizei, dass am Donnerstag innerhalb von sechs Stunden insgesamt fünf Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen wurden. In Zusammenarbeit mit der Autobahnpolizei wurden dabei mehrere Verstöße festgestellt, darunter Kennzeichenverstöße, Steuerdelikte, Urkundenfälschungen sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis oder Zulassung.
Am Mittag bemerkten Polizisten und Polizistinnen auf der A4 in Richtung Aachen zwei Fahrzeuge mit französischen Kennzeichen, die identisch waren. Die Autobahnpolizei stoppte die beiden Autos an einem Rastplatz. Die Fahrer, zwei Männer aus Frankreich, hatten nicht die erforderlichen Papiere für die Überführung der Fahrzeuge.
Die Autos waren weder versichert noch für den deutschen Straßenverkehr zugelassen. Wegen Kennzeichenmissbrauchs und Steuerhinterziehung wurde Anzeige erstattet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Siegel auf deutschem Händlerkennzeichen gefälscht
Nur sechs Stunden später kontrollierten die Beamten und Beamtinnen auf der A44 zwei Männer aus Portugal im Alter von 43 und 50 Jahren. Sie hatten zur Überführung ihrer Fahrzeuge ein deutsches Händlerkennzeichen und ein französisches Kennzeichen, was nicht für die Überführung zugelassen war, an ihre Fahrzeuge angebracht. Zudem war das Siegel auf dem deutschen Händlerkennzeichen gefälscht.
Gegen die Männer wird nun wegen Steuerhinterziehung, Fahrens ohne Pflichtversicherungsschutz und Zulassung, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch ermittelt. Sie mussten Sicherheitsleistungen von insgesamt 900 Euro zahlen. (red)