Ab dem 7. Juni Impf-Priorisierung wird in NRW aufgehoben

Impfen_180521

Die Impfpriorisierung wird in NRW ab dem 7. Juni aufgehoben. Das Symbolbild zeigt eine Frau am 13. Mai 2021, während sie eine Impfdosis gegen das Coronavirus bekommt.

Düsseldorf – Ab Montag, dem 7. Juni folgt NRW dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz und hebt die Impfpriorisierung auf. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums erklärte am Dienstag (18. Mai), dass ab diesem Juni-Tag auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen werden sollen.

  • Corona: Impfpriorisierung wird in NRW aufgehoben
  • Ab dem 7. Juni wird die neue Regelung in Kraft treten
  • Arztpraxen dürfen ab dann in eigener Verantwortung impfen

Die Impfstoffe für Betriebsärzte stellt der Bund zur Verfügung. Das genaue Verfahren zur Verteilung wird laut Landesregierung noch vom Bund geregelt.

Corona: Impfen ab 7. Juni ohne Priorisierung – aber Impfstoff weiter knapp

Arztpraxen – nun auch privatärztliche Praxen – dürfen ab dem 7. Juni in NRW laut Gesundheitsministerium in eigener Verantwortung impfen. Es bleibt ihnen überlassen, welchen Patienten sie einen Impftermin geben.

Auch in den Impfzentren des Landes wird die Priorisierung aufgehoben. NRW behalte sich aber vor, „bestimmten Bevölkerungsgruppen ein Sonderimpfangebot zu unterbreiten“, so das Ministerium. 

Das große Problem, vor dem vor allem die Hausarztpraxen stehen: Es ist nicht genügend Impfstoff vorhanden. Darauf wies auch der Ministeriums-Sprecher hin. In allen drei Bereichen werde weiterhin begrenzt Impfstoff zur Verfügung stehen. „Daraus folgt, dass auch nach dem 7. Juni nicht alle Impfwilligen, die noch keine Impfung erhalten haben, umgehend eine Impfung erhalten werden können.“ (dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.