Trotz Waffenverbotszone15-Jähriger aus NRW mit Pistole und Munition erwischt

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Bei einer Kontrolle im Mülheimer Bahnhof entdeckten die Beamten eine Gaspistole samt Munition. 

Mülheim an der Ruhr – Beamte der Bundespolizei haben einen Jugendlichen (15) mit einer griffbereiten Pistole am Hosenbund im Mülheimer Hauptbahnhof erwischt. Dieser gilt seit Mittwoch, 13. Januar, als Waffenverbotszone.

  • Am Mülheimer Hauptbahnhof wurde ein Jugendlicher mit einer Pistole gesichtet
  • Beamte fanden darüber hinaus 21 Patronen für die Gaspistole
  • Seit dem 13. Januar gilt an den Hauptbahnhöfen Essen und Mülheim an der Ruhr Waffenverbotszone

Am Donnerstagabend, 14. Januar, haben die Einsatzkräfte den Mann mit der Waffe im Mülheimer Hauptbahnhof gestoppt und vorläufig festgenommen.

Strenge Waffenverbotszone im Mülheimer Hauptbahnhof

Gegen 18 Uhr liefen die Beamten anlässlich der Kontrolle der Waffenverbotszone Streife im Mülheimer Hauptbahnhof. Dort bemerkten sie einen Jugendlichen, der mit einer Pistole am Hosenbund durch den Bahnhof ging. Der Mülheimer wurde sofort gestellt und kontrolliert.

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Bei der Pistole handelte es sich um eine verbotene Gaspistole. Zudem entdeckten die Beamten21 Patronen für die Waffe.

Erziehungsberechtigter des Jugendlichen sichtlich verärgert

Die Bundespolizisten stellten die Waffe mit den Patronen sicher und informierten den Vater. Dieser kam wenig später auch sichtlich verärgert über seinen Sohn zur Wache.

Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. In diesem Zusammenhang verweist die Bundespolizei noch einmal auf die seit dem 13. Januar bestehende Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Essen und Mülheim an der Ruhr. (osw)