„Halte nichts für ausgeschlossen“ FC-Boss Heldt rüstet sich für Transfer-Endspurt

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Horst Heldt schließt sich nicht aus, dass es bis zum Ende des Transfer-Fenster noch Bewegungen beim 1. FC Köln gibt.

Köln – Wer kommt, wer geht noch? Der Countdown läuft, das Transfer-Fenster in der Bundesliga ist noch bis zum 1. Februar geöffnet. Bis dahin kann sich beim 1. FC Köln noch etwas in beide Richtungen tun.

  • Die Verantwortlichen des 1. FC Köln wollen Bläh-Kader ausdünnen
  • 30 Spieler sind nun im FC-Aufgebot
  • Horst Heldt: „Es gibt keine konkreten Gespräche“

„Wir müssen die letzten Tage abwarten. Ich halte nichts für ausgeschlossen“, sagt FC-Sportboss Horst Heldt (51) vor den spannenden Tagen.

1. FC Köln führt noch keine konkreten Gespräche

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Die FC-Verantwortlichen hoffen, dass sie den Bläh-Kader bis zur Deadline noch punktuell ausdünnen können. Denn nach den Verpflichtungen von Max Meyer (25) und Emmanuel Dennis (23) hat der FC nun inzwischen 30 Spieler im Aufgebot. Doch noch tut sich nichts auf der Abgabenseite. „Es gibt keine konkreten Gespräche mit anderen Vereinen über mögliche Abgänge. Es gab auch kein Angebot für Kingsley Ehizibue“, sagte Heldt.

Das angebliche Interesse des AC Florenz war also nur eine Nebelkerze. Die Italiener haben mit Kevin Malcuit (SSC Neapel) inzwischen auch schon einen anderen Rechtsverteidiger verpflichtet.

Marco Höger lehnte Wechsel ab, Stillstand herrscht

Im Fall von Routinier Marco Höger (31) haben dagegen sehr wohl konkrete Anfragen – unter anderem von Zweitligist SC Paderborn und aus der Türkei – vorgelegen. Der Routinier lehnte allerdings einen Wechsel ab und will bis zum Saisonende am Geißbockheim bleiben.

So herrscht zurzeit Stillstand. Das betrifft auch weitere Neuzugänge. Der FC fahndet zwar noch nach einem Rechtsverteidiger, doch das Budget ist ausgereizt. Das Interesse an Gaël Ondoua (25) von Servette Genf gilt wohl erst für den Sommer.

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„Wir haben tatsächlich mehr oder weniger zufriedenstellende Angebote aus den genannten Ländern erhalten, aber ich kann die Namen der betreffenden Vereine nicht nennen“, bestätigt Berater Tony Sonde gegenüber „Fußballtransfers“ Interesse aus Deutschland am defensiven Mittelfeldspieler.

Markus Gisdol: „Es ist noch nicht notwendig“

Doch auch wenn sie bis Montag nichts mehr tun sollte, will Markus Gisdol (51) wohl zunächst auf personelle Konsequenzen verzichten. Das heißt Degradierungen in die U21 wie zuletzt bei Christian Clemens (29), Robert Voloder (19) und Frederik Sörensen (28) wird es nicht geben.

„Wir haben uns erst mal vorgenommen, das in Ruhe zu betrachten. Wir müssen schauen, wie unsere Spieler durch die nächsten Wochen mit vielen Spielen durchkommen werden. Es macht jetzt keinen Sinn, über Kader-Veränderungen nachzudenken. Es ist noch nicht notwendig, weil wir noch den ein oder anderen verletzten Spieler haben, sodass das Kader-Volumen noch nicht vollzählig auf dem Platz steht“, sagt der FC-Trainer.

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