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Nach zwölf StundenEx-Prinz Andrew wieder freigelassen

Der ehemalige Prinz Andrew, Duke of York, verlässt Westminster Abbey nach der Krönungszeremonie des britischen Königs Charles III. und der Königin Camilla (Archivfoto von 2023).

Copyright: Toby Melville/Pool Reuters/dpa

Der ehemalige Prinz Andrew, Duke of York, verlässt Westminster Abbey nach der Krönungszeremonie des britischen Königs Charles III. und der Königin Camilla (Archivfoto von 2023).

Aktualisiert:

Der frühere Prinz Andrew ist fast zwölf Stunden nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden.

Nach rund zwölf Stunden in Polizeigewahrsam ist Andrew Mountbatten-Windsor wieder auf freiem Fuß. Am Abend des 19. Februar 2026 wurde der frühere Royal aus einer Polizeiwache in Norfolk entlassen – ohne Anklage, aber unter weiterhin laufenden Ermittlungen. Bilder von BBC und britischen Zeitungen zeigen den Bruder von König Charles III. nach Einbruch der Dunkelheit zusammengesunken auf dem Rücksitz eines Autos – ein Moment, der seinen Absturz deutlich macht.

Nach zwölf Stunden wieder frei!

Am selben Morgen war Andrew, ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag, von der Polizei festgenommen worden. Beamte brachten ihn zur Befragung in Gewahrsam, wo er stundenlang verhört wurde. Der Vorfall sorgte sofort international für Aufsehen und setzte die Schlagzeilen rund um den einstigen Royal weiter fort.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner früheren Rolle als Handelsgesandter. Es geht unter anderem um den Verdacht, dass vertrauliche Informationen weitergegeben worden sein könnten. Gleichzeitig prüfen die Behörden auch mögliche Verbindungen zu den bekannten Anschuldigungen rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, die Andrew seit Jahren schwer belasten.

Die Freilassung am Abend bedeutet keine Entlastung. Vielmehr wurde Andrew „unter Ermittlungen“ entlassen – ein Status, der klar macht, dass die Untersuchungen weitergehen. Für den Ex-Prinzen bleibt die Situation damit rechtlich wie öffentlich angespannt.

Seither hält sich Andrew weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Offizielle Aufgaben hat er längst verloren, öffentliche Auftritte meidet er. Dennoch reißt das Interesse an seiner Person nicht ab – jeder neue Schritt wird genau beobachtet.

Für das britische Königshaus bleibt der Fall eine enorme Belastung. Während König Charles III. an der Seite seiner Frau Königin Camilla um Stabilität bemüht ist, sorgt Andrew weiter für negative Schlagzeilen. Ein Ende der Affäre ist derzeit nicht in Sicht. (jag)

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