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Meteor über Köln und NRWNotruf-Leitungen glühen – Kachelmann mit deutlicher Ansage

Ein Feuerball am Himmel sorgt für Chaos am Telefon. Und Wetter-Experte Jörg Kachelmann ist sauer.

Helle Aufregung in Nordrhein-Westfalen, als am Sonntagabend (8. März) ein greller Feuerball über den Himmel raste.

Zahlreiche Beobachter meldeten die leuchtende Kugel und einen gewaltigen Knall – der sich als Überschallknall herausstellte. Die Konsequenz: Die Telefone bei den Behörden standen nicht mehr still. Allein in Köln registrierte die Polizei Hunderte von Anrufen, was die Leitungen komplett lahmlegte.

Kachelmann rechnet auf X ab

Während im Internet viele das kosmische Schauspiel bejubelten, zeigte sich einer alles andere als begeistert: der bekannte Meteorologe Jörg Kachelmann. Er äußerte scharfe Kritik an den Reaktionen und hatte keinerlei Verständnis für Menschen, die wegen des Himmelsobjekts die Notrufzentralen blockierten.

„Wenn's gescheppert hat, war es übrigens ein Überschallknall. Bei offensichtlich natürlichen Phänomenen (auch nächtliche Gewitter) ganz wichtig, den deutschen Gepflogenheiten nachzugeben, weil man gesichert davon ausgehen muss, dass Sie der Einzige sind, der das gesehen hat: 1. Polizei anrufen 2. Notruf verstopfen, damit eine halbe Stunde niemand durchkommt. Vielen Dank!“, postete der in der Schweiz lebende Experte auf der Plattform X.

Mit diesem spöttischen und ironischen Kommentar macht Kachelmann seine Meinung deutlich: Er wirft den Anrufern indirekt vor, bei harmlosen Naturereignissen panisch zu werden und dadurch lebenswichtige Rettungswege für echte Notfälle zu versperren. Es ist nicht das erste Mal, dass der Wetterexperte so deutlich wird.

Doch dann der Schock: Meteorit trifft Wohnhaus

Anstatt das Himmelsspektakel zu würdigen und sich daran zu freuen, prangert Kachelmann also die Panikmache an, die reale Notlagen behindern kann. Er hatte bereits bei ähnlichen Vorfällen, wie dem Meteor von Tscheljabinsk 2013 in Russland, darauf hingewiesen, dass solche Phänomene ungefährlich sind, solange kein direkter Einschlag stattfindet.

Dass es aber doch zu Treffern kommen kann, beweist ein Vorfall in Koblenz. Dort schlug ein Meteoritenteil tatsächlich in das Dach eines Hauses ein.

Laut dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz riss der Einschlag am Sonntagabend ein Loch von der Größe eines Fußballs. Das Fragment durchschlug erst die Dacheindeckung und landete anschließend im Schlafzimmer. Zum Glück kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

„Meet & Eat“ auf dem Rudolfplatz in Köln wird am 26. März zum letzten Mal stattfinden.

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