Siegemund feiert US-Open-CoupUnter Tränen: Tennis-Ass widmet Titel verstorbener Tante

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Tennis-Spielerin Laura Siegemund gewann gemeinsam mit Partnerin Vera Swonarewa das Doppel-Finale der US Open. Für die Deutsche war es ein unglaublich emotionaler Moment.

von Anton Kostudis (kos)

New York – Was für ein emotionaler Moment! Die deutsche Tennis-Spielerin Laura Siegmund (32) hat bei den US Open in New York die Fans mit einem absoluten Gänsehaut-Titel zu Tränen gerührt. Die Deutsche gewann am Freitag gemeinsam mit ihrer russischen Partnerin Vera Swonarewa (36) das Endspiel um den Doppel-Titel – und sorgte damit für das Ende einer 35 Jahre währenden Durststrecke.

Als letzte deutsche Spielerin hatte Claudia Kohde-Kilsch (56) im Jahr 1985 das Doppel-Finale in New York gewonnen.

Laura Siegemund feiert emotionalen Triumph bei US Open

Siegmund widmete nach dem 6:4, 6:4-Erfolg gegen das Duo Nicole Melichar (27, USA) und Xu Yifan (32, China) den Titel nun ihrer Tante, die während des Turniers verstorben war.

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Für Siegemund, die mit den Tränen kämpfte, war es der denkbar emotionalste Moment. „Ich möchte den Titel meiner Tante widmen. Sie ist gestorben, während das Turnier hier lief. Sie hat bestimmt den besten Platz zum Zuschauen gehabt“, sagte die neue deutsche Titelträgerin. Mit stockender Stimme war Siegemund nach ihrem Final-Coup ans Mikrofon getreten, war von ihren Emotionen sichtlich übermannt.

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„Das war nicht geplant, dass wir hier den Titel holen“, sagte das deutsche Tennis-Ass. Swonarewa und die Deutsche hatten sich erst kurz vor Turnierbeginn für einen Start entschieden, dennoch gelang nun der ganz große Wurf. Für Siegemund ist es der zweite Finalsieg in New York: 2016 hatte sie an der Seite des Kroaten Mate Pavic (27) den Mixed-Wettbewerb gewonnen.

Am Freitagabend kämpft noch der deutsche Top-Spieler Alexander Zverev (23) gegen den Spanier Pablo Carreño-Busta (29) um den Einzug ins Herren-Finale. (kos)