„Habe an ihn gedacht“ Rad-Star nach Tour-Etappensieg von Gefühlen übermannt

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Lokalmatador Julian Alaphilippe hat auf der zweiten Etappe der Tour de France einen emotionalen Sieg gefeiert.

Nizza – Lokalmatador Julian Alaphilippe (28) hat die zweite Etappe der 107. Tour de France gewonnen – und einen ganz besonders emotionalen Triumph gefeiert. Der Franzose siegte auf dem bergigen Teilstück über 186 Kilometer mit Start und Ziel in Nizza hauchdünn vor dem Schweizer Marc Hirschi (22) aus dem deutschen Sunweb-Team und dem Briten Adam Yates (28, Mitchelton-Scott).

„Ich möchte diesen Sieg meinem Vater widmen. An ihn habe ich beim Finale gedacht“, sagte Alaphilippe sichtlich gerührt über seinen Ende Juni nach langer Krankheit gestorbenen Vater Jo Alaphilippe (80).

Julian Alaphilippe widmet Sieg seinem verstorbenen Vater

Und dann fiel alle Erschöpfung von ihm ab: „Ich habe am letzten Anstieg mein Bestes gegeben. Ich hatte auch nichts zu verlieren. Wir hatten viel Gegenwind, aber ich habe es durchgezogen.“

Alaphilippe holte sich auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vom norwegischen Auftaktsieger Alexander Kristoff (33), der mit dem Hauptfeld und großem Rückstand das Ziel erreichte. Auch die Top-Favoriten um Vorjahressieger Egan Bernal (23, Team Ineos) rollten im Peloton ein.

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Durch seinen Sieg auf der zweiten Tour-Etappe schlüpfte der Franzose Julian Alaphilippe ins Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Nicht mehr am Start standen der deutsche Klassikerspezialist John Degenkolb (31) und der belgische Ex-Weltmeister Philippe Gilbert (38). Das Duo aus dem Lotto-Soudal-Team hatte sich bei den vielen Stürzen beim Tour-Auftakt am Samstag schwere Knieverletzungen zugezogen.

Am Montag wird die Tour mit der dritten Etappe über 198 Kilometer von Nizza nach Sisteron fortgesetzt.

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