„Mulmiges Gefühl“ Olympia in Peking: „Sportschau“-Moderator Lufen steckt in Quarantäne-Hotel fest

Claus Lufen mit dem ARD-Mikrofon in der Hand.

Claus Lufen, hier am 8. August 2020 in Braunschweig, wurde bei seiner Einreise nach China für die Olympischen Winterspiele 2022 positiv auf das Coronavirus getestet.

Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking stehen kurz bevor, die Beteiligten reisen nun so langsam nach China ein. „Sportschau“-Moderator Claus Lufen wurde bei der Einreise jedoch positiv auf das Coronavirus getestet.

In einer Woche starten die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking (4. Februar bis 20. Februar 2022). Die Rahmenbedingungen des Turniers in China, was unter anderem die Quarantäne-Regeln und die Corona-Strategie angeht, sorgen bereits sei Wochen für Diskussionen.

Allerdings kann ein positiver Corona-Test nicht nur die Athletinnen und Athleten stoppen, auch die Reporterinnen und Reporter kann es erwischen.

Claus Lufen trotz drei negativer PCR-Tests in China positiv getestet

Wie nun auch „Sportschau“-Moderator Claus Lufen. Der 55-Jährige meldete sich jetzt aus einem Quarantäne-Hotel. Lufen wurde bei seiner Einreise nach China positiv auf das Coronavirus getestet – und das, obwohl die beiden PCR-Tests direkt vor dem Flug in Deutschland noch negativ ausgefallen waren. 

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Zusätzlich hatte Lufen, Ex-Mann von Sat.1-„Frühstücksfernsehen“-Moderatorin Marlene Lufen (51), vor dem Abflug noch einen Schnelltest und einen weiteren PCR-Test gemacht, ebenfalls beide negativ. Im Bus in China habe ihn dann das Ergebnis des Tests aus China erreicht: positiv!

Claus Lufen: „Ich habe alles getan, was möglich ist und gefordert wird“

„Ich habe alles getan, was möglich ist und gefordert wird. Trotzdem war der Test nach meiner Ankunft positiv. Es gibt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und der Bedingungen, die man erfüllen muss, eine gehörige Lücke, die nicht zu verhindern ist“, sagte der ARD-Mann.

Die Quarantäne-Bedingungen in China sehen wie folgt aus: Wird man positiv getestet und hat Symptome, muss man sofort ins Krankenhaus. Ohne Symptome „darf“ man in ein speziell eingerichtetes Quarantäne-Hotel.

„Sportschau“-Moderator: „Ein absolut mulmiges Gefühl“

Lufen erzählt weiter, dass er von „drei vermummten Gestalten“ in Ganzkörperanzügen mit einem Krankenwagen ins Hotel gefahren wurde: „Alle Beteiligten gehen freundlich mit einem um. Aber natürlich kommt man sich sehr belämmert vor, da man nur mit Ganzkörperanzügen zu tun hat. Ein absolut mulmiges Gefühl.“

Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hotel, in dem es laut seiner Aussage sauber ist, kaum Englisch sprechen, kann sich Lufen fast ausschließlich nur mit einem Übersetzungsprogramm verständigen.

Claus Lufen: „Es ist im Moment eine sehr kritische Situation“

„Ich habe das Gefühl, dass stündlich ein, zwei neue Menschen in meinem Hotel dazukommen. Es ist im Moment eine sehr kritische Situation. Die großen Anreisetage kommen ja erst noch“ berichtete er weiter.

Zum Abschluss hält er dann noch fest: „Eines kann man aus journalistischer Sicht auf jeden Fall sagen: Diese Olympischen Winterspiele hätten unter diesen Bedingungen nicht stattfinden dürfen und um ein Jahr nach hinten verschoben werden müssen.“ (tsc)

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