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Bei Olympia überflüssig? IOC-Boss Bach soll nicht nach Tokio reisen

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IOC-Präsident Thomas Bach in Lausanne am 4. März 2020. Er will trotz politischem Gegenwind nach Tokio zu den Sommerspielen reisen.

Tokio – Jede Regierung warnt während der Corona-Pandemie ihre Bürger vor Reisen. Vor allem unnötige Reisen sollten derzeit aufgrund des Infektionsgeschehens vermieden werden. Und genau das soll nun auch für den höchsten Sportfunktionär gelten. Japans Oppositionsführer Yukio Edano (57) hat am 12. Juni 2021 den Ausschluss von IOC-Präsident Thomas Bach (67) von Olympia in Tokio gefordert.

  • Olympia in Tokio: IOC-Boss soll nicht einreisen
  • Japans Oppositionsführer Edano warnt in der Pandemie
  • Anwesenheit von Bach sei nicht zwingend notwendig

Bach und weitere Personen, deren Anwesenheit bei den Olympischen Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) nicht zwingend notwendig seien, solle angesichts der fragilen Pandemie-Lage die Einreise nicht erlaubt werden.

Keine unnötigen Reisen in der Pandemie: Thomas Bach soll nicht nach Tokio

„Wir sollten niemand anderes nach Japan lassen als jene, die absolut essenziell für die Spiele sind“, sagte der Vorsitzende der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP) Japans nach Angaben von insidethegames bei Bloomberg.

Edano warnte davor, dass die Corona-Fallzahlen in Japan durch die Olympischen Spiele als Super-Spreader-Event „explodieren“ könnten. Deshalb sollten „Bach und andere VIPs“ die Veranstaltung aus der Ferne verfolgen und nur Sportler, Trainer sowie Betreuer vor Ort sein.

Tokio 2021: Thomas Bach will im Juli anreisen

Bach hatte zuletzt erklärt, auf einen geplanten Besuch in Tokio im Vorfeld der Spiele verzichten zu wollen. Stattdessen wolle er Mitte Juli rechtzeitig zur IOC-Session anreisen.
In Japan lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei elf und damit auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

Allerdings ist die Furcht vor einer erneuten Welle im weitgehend abgeschotteten Inselreich angesichts der als rückständig kritisierten Corona-Bekämpfung groß. (sid)