Mutierte Viren Deutscher Sender zieht Mitarbeiter von Darts-WM ab

Gerwen21.12

Michael van Gerwen bei der Darts-WM in London am 19. Dezember 2020.

London – Corona-Alarm auf der Insel! Mutierte Coronaviren sorgen für Angst und erhöhtes Infektionsrisiko, das betrifft auch die Darts-WM in London. Ein deutscher Sender hat nun reagiert.

Nach den von der Bundesregierung verordneten Reisebeschränkungen für Großbritannien hat der TV-Sender Sport1 seine Mitarbeiter von der Darts-WM in London abgezogen.

Sport 1 verlässt Darts-WM: Gesundheit der Mitarbeiter geht vor

Das Team um Moderator Hartwig Thöne und Reporterin Jana Wosnitza baute am Sonntag innerhalb kürzester Zeit sein Studio ab und verließ den Alexandra Palace in London.

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„Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat selbstverständlich immer höchste Priorität. Daher haben wir uns in Absprache mit den involvierten Redaktionsmitgliedern gestern umgehend dazu entschieden, unser Team aus London abzuziehen.

Die Berichterstattung von Sport1 zur Darts-WM erfolgt damit ab sofort komplett aus Ismaning“, teilte Sport1-Chefredakteur Pit Gottschalk mit.

Diverse Länder, darunter auch Deutschland, stellten die Verkehrsverbindungen nach Großbritannien ein. Zug- und Luftverkehr sind in Deutschland seit Montag zunächst bis zum 31. Dezember unterbrochen. Dies verfügte das Bundesverkehrsministerium.

Darts-Stars sitzen über die Feiertage in England fest

Heiligabend im Kreise seiner Liebsten, Krafttanken für die schwierige WM-Mission - so hatte sich Michael van Gerwen sein Weihnachtsfest ausgemalt.

Doch die Pläne des Darts-Stars änderten sich nun schlagartig. Anstatt über die Feiertage in seine niederländische Heimat zurückzukehren, erlebt die Nummer eins der Welt das Fest der Liebe nun in Isolation. „Okay, also verbringe ich Weihnachten in London. Die neuen Regeln haben mir die Entscheidung einfach gemacht“, schrieb der zweifache Familienvater auf Twitter. „Es ist hart, die Familie allein zu lassen, aber sie hat mich in meiner Entscheidung bestärkt.“

Hätte der dreimalige WM-Champion anders gehandelt, hätte er womöglich nicht zur Weltmeisterschaft in den Alexandra Palace zurückkehren können.
Nach den jüngsten Reisebeschränkungen für Großbritannien in zahlreichen Ländern empfahl die Professional Darts Corporation (PDC) den WM-Teilnehmern, die Insel nicht zu verlassen. (sid)

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