Homophober Fluch Top-Golfer lässt Wut raus, Mikros nehmen böse Beleidigung auf

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Justin Thomas drohen nach einem homophoben Spruch beim US-Turnier am Samstag (9. Januar) auf Hawaii Konsequenzen.

Kapalua – Dieser Aussetzer könnte für Top-Golfer Justin Thomas (27, USA) noch unangenehm werden.

Der Weltranglistendritte ärgerte sich über einen verpassten Putt und ließ seiner Wut mit einem homophoben Ausruf freien Lauf.

Justin Thomas: Star-Golfer entschuldigt sich nach homophobem Ausruf

Nach dem Fehlschlag und dem verpassten Putt am vierten Loch hatte Thomas während des Turniers am Samstag in Kapalua auf Hawaii seinen Frust nicht im Griff.

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Gut hörbar fluchte der 27-Jährige, die Mikrofone auf dem Grün hielten die unangemessene Wortwahl bei der TV-Übertragung fest. Als Thomas den Ball aus wenigen Metern knapp neben das Loch setzte, zischte er „Fagot“ (deutsch: „Schwuchtel“). Jetzt drohen Ermittlungen und eine Strafe durch die US-Tour.

„Der beiläufige Gebrauch der anti-schwulen Sprache im Sport – normalerweise ohne homophobe Absicht – ist ein Hauptgrund, warum viele LGBT-Sportler und Trainer glauben, sie wären nicht willkommen wenn sie sich nicht outen“, kritisierte das Portal „Sports Media LGBT“ bei Twitter.

Justin Thomas: Top-Golfer entschuldigt sich nach homophobem Fluch bei US-Tour

Thomas selbst gab sich nach der Entgleisung erschüttert. „Das ist unentschuldbar“, sagte der US-PGA-Champion von 2017, „ich bin erwachsen, es gibt absolut keinen Grund für mich, so etwas zu sagen. Ich bin extrem verwirrt.“ So sei er nicht, beteuerte Thomas, „unglücklicherweise habe ich es getan, ich muss es eingestehen und entschuldige mich dafür“.

Thomas hatte die dritte Runde mit einer 68 beendet und belegte in der Zwischenwertung vor dem Schlusstag mit 202 Schlägen den fünften Platz. Spitzenreiter vor den letzten 18 Löchern war US-Landsmann Ryan Palmer mit 198 Schlägen. (sid/bc)

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