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„Da ist mir einer abgegangen“ Robin Gosens haut nach Tor-Premiere Sprüche raus

Gosens-Jubel

Robin Gosens grüßt beim Torjubel seine Familie und Freunde auf der Tribüne.

Düsseldorf – Deutschland hat einen neuen Spaß-Kicker. Wenn Robin Gosens (26) auf dem linken Flügel losflitzt und mit seinem linken Fuß abzieht, sehen viele eine Kopie von Lukas Podolski (36) im Nationaltrikot. Noch deutlicher werden die Parallelen zum Weltmeister, wenn der Profi von Atalanta Bergamo Interviews gibt. Da fallen auch mal deftige Begriffe.

  • Robin Gosens erzielte gegen Lettland sein erstes Länderspieltor
  • Der Linksfuß ist der neue Spaßmacher im Team von Joachim Löw
  • Nach dem Treffer jubelte der Bergamo-Profi für seine Familie

100 Kilometer von seinem Geburtsort Emmerich am Rhein entfernt schoss Gosens am Montag (7. Juni) beim 7:1 gegen Lettland im sechsten Länderspiel sein erstes Tor, zudem legte er Thomas Müller einen Treffer auf. Entsprechen aufgewühlt und glücklich sprach Jogis neuer Flitzer nach der Partie unter anderem mit EXPRESS.

Sie wirken nach Ihrem Debüt-Tor für Deutschland total happy.

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Gosens: Es war ein perfekter Abend für mich. Die Familie war da, endlich auch mal wieder ein paar Zuschauer im Stadion, und ich habe eine Hütte geknipst – da ist mir schon einer abgegangen, auch wenn’s nur ein Freundschaftsspiel war. Weltklasse, einfach ein schöner Moment für mich. Wir haben uns endlich mal belohnt mit Toren. Das tat gut und gibt uns sicherlich Rückenwind.

Gosens-Tor

Nach Vorlage von Kai Havertz erzielte Robin Gosens mit diesem Linksschuss die 1:0-Führung gegen Lettland.

Wir sehen Sie in Deutschland ja nicht so oft spielen. War das ein typisches Gosens-Tor?

Wenn es ein typisches Gosens-Tor gibt, dann kommt das heutige dem schon relativ nahe. Ich habe diese Dynamik und kann in den Strafraum reinziehen. Das konnte ich während der Saison in Italien oft unter Beweis stellen. Ich habe schon eine gewisse Abschlussqualität und bin sehr happy, dass ich das heute auch mal Deutschland zeigen konnte.

Nach dem Tor haben Sie die Faust Richtung Tribüne gereckt. Wem galt der Gruß?

Meine Familie war da, meine Eltern, meine Schwester, meine zwei besten Freunde und meine Verlobte – da ging der Gruß hin. Das war für mich der perfekte Moment, dass sie im Stadion waren und ich mein erstes Länderspieltor machen durfte. Das ist für mich ein ganz besonderer Abend gewesen.

Wie viele Tickets bekommen eigentlich die Spieler für die EM-Gruppenspiele in München? Da dürften doch einige Anfragen kommen.

Jeden Tag ploppen gefühlt 20 Nachrichten auf meinem Handy mit Ticket-Nachfragen für die EM auf. Ich kann aber noch nicht sagen, wie viele wir Spieler kriegen.

Sie scheinen sich einen Stammplatz ergattert zu haben. Rechnen Sie gegen Frankreich mit einem Startelf-Einsatz?

Wie klar das ist, kann ich jetzt so konkret nicht beantworten. Ich habe zwei gute Länderspiele hinter mir, die für mich persönlich gut gelaufen sind. Das war mein Ziel, mich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Ich will jetzt in den nächsten Tagen Vollgas geben und mich präsentieren, um dann möglichst viele Minuten beim Turnier zu machen.

Was muss sich in den letzten Tagen vor dem Frankreich-Auftakt denn noch verbessern?

Wir müssen weiter daran arbeiten, Fehler zu minimieren. Wir wissen, dass Frankreich eine unfassbar große individuelle Qualität hat, da wird jeder Fehler sicherlich bestraft. Wir müssen noch kompakter werden, weiter als Einheit zusammenwachsen und die Stärken und Schwächen der Mitspieler kennen. Wenn wir das hinkriegen, werden wir ein richtig geiles Turnier spielen. Dann werden wir auch gegen die großen Gegner wie Frankreich oder Portugal bestehen. Wir wollen das Turnier mit einem geilen Gefühl starten. Nur mit einem guten Grundgefühl geht’s auch.

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