Trotz Corona  Holländer-Invasion in Spielberg: Brüllen Fans Verstappen zum Hattrick?

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Max Verstappens „Orange Army“ reiste trotz Zuschauer-Ausschluss zum Red-Bull-Ring und will ihn außerhalb zum Sieg-Hattrick brüllen.

Spielberg – Oranje boven in der Steiermark. Trotz der Corona- Beschränkungen rund um das erste Formel-1-Geisterrennen in Spielberg (Sonntag, 15.10 Uhr) reisten Tausende Fans von Max Verstappen (22) nach Österreich.

Seine „Orange Army“ buchte sich einfach in den wieder eröffneten Hotels ein. Obwohl sie nicht auf die Tribünen des Red-Bull-Ring dürfen, wollen sie ihren „fliegenden Holländer“ von draußen zum Sieg-Hattrick brüllen.

Eins, zwei, drei – meins. Das ist Verstappens Motto im Heimrennen seines Arbeitgebers, der sich die beiden Geisterrennen (am 12. Juli folgt der Große Preis der Steiermark) einen zweistelligen Millionen-Betrag kosten ließ.

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Erster Formel-1-Auftakt in Österreich

Gut angelegtes Werbegeld von Brause-Milliardär Dietrich Mateschitz (76), der sich damit rühmen kann, der Formel 1 den Geister-Start, Österreich den ersten WM-Auftakt der Geschichte und der Steiermark als erstem Bundesland weltweit einen Großen Preis gesichert zu haben. Und dann ist es auch noch der 33. Österreich-GP – Verstappens Startnummer.

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Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz und sein Formel-1-Statthalter Dr. Helmut Marko

Waren seine Siege in den Vorjahren noch unerwartet (2018 durch einen Mercedes-Taktikfehler und Doppel-Ausfall, 2019 mit einem Rambo-Manöver gegen Ferrari-Shootingstar Charles Leclerc), ist der Holländer diesmal sogar Favorit.

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PS-Spritze für Max Verstappens Bullen

Seinem Auto lag die Alpen-Achterbahn immer schon, doch nun ist auch der Honda-Motor bullenstark. „Unser Topspeed sah klasse aus“, sagt Verstappen über den Barcelona-Test. Und Teamchef Christian Horner (46) enthüllt eine weitere PS-Spritze: „Wir haben ein Motor-Update, sodass das, was eigentlich unser Motor zwei gewesen wäre, jetzt Motor eins wird.“

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Red-Bull-Teamchef Christian Horner (l.) und Max Verstappen

Selbst als Favorit sieht sich Verstappen aber nicht: „Das tue ich nie, denn wenn du dir die Strecke ansiehst, ist es nicht einmal unsere beste. Aber vergangenes Jahr war es natürlich sehr warm und da waren wir sehr gut darin, den Motor zu kühlen.“

Hat Mercedes das Überhitzungs-Problem gelöst?

Die Mercedes-Triebwerke dagegen überhitzten – ein Manko, das der wohl zu Aston Martin wechselnde Motor-Papst Andy Cowell (51) bei Lewis Hamiltons (35) neuem W11 aber ausgemerzt haben will.

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Mercedes-Motorpapst Andy Cowell am stärksten Formel-1-Triebwerk V6-Hybrid

Max Verstappen schreibt Ferrari noch nicht ab

„Deshalb erwarte ich nicht, dass es ein leichter Sieg wird. Ich denke, Mercedes wird wieder sehr stark sein“, sagt Verstappen, der auch Lieblingsgegner Sebastian Vettel (wird heute 33) noch nicht abschreiben will – trotz dessen beim Barcelona-Test lahmer Roter Gurke: „Wer weiß, wo Ferrari sein wird. Also nein, es wird wieder ein sehr harter Kampf werden, dieses Rennen zu gewinnen.“

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Den möglichen Hattrick ordnet er übrigens einem noch größeren Ziel unter: „Ich würde lieber die Meisterschaft gewinnen. Ich denke echt nicht an den Hattrick, für mich ist das Wichtigste, einfach ein konkurrenzfähiges Auto zu haben und auf meinem besten Level abzuliefern.“

Max Verstappen will  jüngster Formel-1-Weltmeister werden

Mit einem Spielberg-Doppelsieg und einem Erfolg auf der Red-Bull-Strecke Budapest (19. Juli) könnte er mit einem weiteren Hattrick den Grundstein für seinen ersten Titel legen – als dann jüngster Weltmeister.

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Und beim Finale in Abu Dhabi Mitte Dezember dürfen ihn seine Fans vielleicht sogar wieder auf den Tribünen zum Sieg brüllen.

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