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Fieser Vettel-Seitenhieb Ferrari-Boss spielt nach Spott-Kommentar den Unschuldigen

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Sebastian Vettel (l.) und Ferrari-Chef Mattia Binotto, hier 2019 beim Formel-1-Rennen in Spa, hatten zuletzt ein unterkühltes Verhältnis.

Imola – Dieser Seitenhieb hatte gesessen: Bereits nach dem Auftakt der Formel 1 in Bahrain am 28. März gab es für Sebastian Vettel (33) neue Kritik und fiese Kommentare. Ferrari-Boss Mattia Binotto (51) lobte sein neues Piloten-Duo mit Vettel-Nachfolger Carlos Sainz (26) sowie Charles Leclerc (23) – und ließ durchblicken, dass die Scuderia schon länger auf Vettel hätte verzichten können. 

  • Formel 1: Ferrari-Teamchef erinnert sich nicht an Kritik an Sebastian Vettel
  • Vettel reagierte nicht auf Seitenhieb von Ex-Teamchef
  • Erstmals seit 2009 zwei punktlose Rennen zum Saisonstart für Vettel

Auf die damalige Kritik angesprochen reagierte Binotto jetzt überraschend. Dass seine Aussage besonders in Deutschland für Aufsehen gesorgt hatte, war dem ebenfalls unter Erfolgsdruck stehenden Teamchef angeblich gar nicht aufgefallen. Entsprechend hatte er jetzt Mühe, sich überhaupt an den Vorfall zu erinnern.

Formel 1: Mattia Binotto will sich nicht an Seitenhieb an Sebastian Vettel erinnern

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„Ich kann mich gar nicht mehr so richtig daran erinnern, was ich gesagt beziehungsweise gemeint habe“, mimte Binotto im Gespräch mit Sky den Unschuldigen. Mehr wollte er zu seinem vielsagenden Satz auch nicht mehr ergänzen.

Das hatte sich nach dem Wüstenrennen zum Saisonstart Ende März noch ganz anders angehört. Binotto lobte damals, dass Ferrari sich besser präsentiert habe als in der von Ausfällen und Pannen geprägten Vorsaison. Der Grund laut Teamchef: „Endlich haben wir zwei Fahrer, auf die wir uns verlassen können.“

Sebastian Vettel reagierte zwar nicht öffentlich auf die Aussagen, Verständnis dürfte der Vierfach-Weltmeister für die Haltung seines ehemaligen Chefs allerdings nicht gehabt haben. Immerhin war Vettel immer wieder von Fehlern des Teams zurückgeworfen worden, sei es auf Kommando-Ebene oder in der Box.

Sebastian Vettel erstmals seit 2009 mit zwei punktlosen Rennen zum Formel-1-Start

Allerdings: Auf der Rennstrecke konnte Vettel bislang nicht die gewünschte Antwort geben. Nach einem enttäuschenden 15. Platz in Bahrain musste er seinen Aston Martin beim zweiten Saisonrennen in Imola kurz vor dem Ende wegen technischer Probleme abstellen.

In die Punkte wäre der Heppenheimer aber ohnehin nicht gefahren, während Teamkollege Lance Stroll (22) auch im zweiten Auftritt den deutlich besseren Eindruck machte und im teaminternen Duell auf 2:0 stellte.

Für Vettel bedeutete es den ersten Saisonstart mit zwei punktlosen Rennen seit 2009. Immerhin macht der Blick zurück auch Hoffnung: Damals platzte im dritten Rennen der Knoten, Vettel siegte in China vor Teamkollege Mark Webber (44) und wurde zum Saisonende Vize-Weltmeister.

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