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Immer sind die anderen schuld Deftige Watschn für F1-Hitzköpfe Vettel und Russell

Imola – In der Hitze des Cockpits kochen die Emotionen der Formel-1-Stars oft über. Da zuckt der Stinkefinger und da brüllt der Mund schneller Beleidigungen, als man denken kann.

  • Formel 1: George Russell zeigt Einsicht nach Krach mit Valtteri Bottas
  • Auch Sebastian Vettel unzufrieden Rennen in Imola
  • RTL-Experte gibt klare Anweisung an Vettel

So war es oft bei Sebastian Vettel (33), der Gegner als „Idiot“ und „Gurke“ bezeichnete. Und so ist es nun bei George Russell (23) und Valtteri Bottas (31), der dem ihn beschimpfenden Briten den Stinkefinger zeigte. Doch nun gibt es überraschende Watschn gegen Russell und Vettel.

Formel 1: Standpauke von Toto Wolff für Valtteri Bottas und George Russell

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Nach ihrem Imola-Crash und Verbal-Duell zitierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff (49) seine Streithähne zu sich. Bottas wehrte sich vehement gegen Russells Verschwörungstheorie, der dem um sein Cockpit bangenden Finnen unterstellt hatte: „Gegen keinen anderen hätte sich Valtteri so hart verteidigt. Er hätte uns beide töten können.“

Bottas entgegnete: „Für so etwas habe ich leider meinen Aluhut vergessen. Ich verteidige meine Position gegen jeden. Denkt George etwa, ich überlasse ihm die trockene Spur und winke ihn vorbei?“

George Russell zeigt nach Crash mit Valtteri Bottas Einsicht

Das wirkte auch bei Wolff, der zunächst Bottas kritisiert hatte: „Valtteri war nicht da, wo er sein sollte.“ Die Anschuldigung des von ihm protegierten Williams-Fahrers Russell nannte er „Bullshit“ und rüffelte ihn: „Ich akzeptiere, dass es eine Lernkurve gibt. Aber dafür muss es auch Einsicht geben. Er muss vielleicht noch mal ein paar Tage darüber nachdenken.“

Das tat Russell und sagte Sorry: „Ich wusste, dass es eine unserer besten Chancen auf Punkte in der Saison sein würde. Da geht man manchmal auch Risiko ein. Es hat sich am Ende nicht ausgezahlt und dafür übernehme ich die Verantwortung. Ich möchte mich bei Valtteri, meinem Team und jedem anderen entschuldigen, der von meinem Handeln enttäuscht ist.“

Sebastian Vettel in der Formel 1 zuletzt immer häufiger angefressen

Auch der Vierfach-Weltmeister sucht oft zuerst die Schuld bei den anderen, was ihm Lewis Hamilton (36) und Nico Rosberg (35) vorwarfen. So auch bei seinem Auffahrunfall in Bahrain, wo er Esteban Ocon (24) fälschlicherweise vorwarf, die Linie gewechselt zu haben. Erst hinterher entschuldigte er sich beim Franzosen für seinen Fehler.

Sebastian_Vettel_George_Russell

Sebastian Vettel bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain am 12. März mit den Williams-Piloten Nicholas Latifi (l.) und George Russell (r.).

In Imola war es zunächst das Team, das mit dem Verkleben der Bremsbelüftungen einen Brand ausgelöst und so seinen Start aus der Boxengasse verschuldet hatte. Und später fiel seine grüne Aston-Martin-Gurke, deren Fahrverhalten noch gewöhnungsbedürftig sei, mit Getriebeschaden aus.

„Schluss mit den Ausreden, Vettel muss das jetzt gebacken kriegen“, fordert RTL-Experte Christian Danner (63). Der zieht den Vergleich zu Ersatzfahrer Nico Hülkenberg (33), der bei seinen Kurzeinsätzen 2020 für Racing Point „aus dem Stand“ auf dem Niveau von Vettel-Kollege Lance Stroll (22) gewesen sei: „Beim zweiten Silverstone-Rennen hat er ihn dann gebügelt.“ Danner fordert: „Er soll jetzt die Arschbacken zusammenkneifen und Gas geben.“

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