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Schumi oder Hamilton? Umstrittene Tabelle: Das ist der schnellste Formel-1-Fahrer

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Ayrton Senna, Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel (v.l.) – vier Formel-1-Weltmeister und die spannende Frage: Wer ist wirklich der Schnellste?

Barcelona – Lewis Hamilton (35) ist auf dem schnellsten Weg, auch die wichtigsten Rekorde von Michael Schumacher (51) zu brechen. Nachdem der Mercedes-Superstar den Kerpener mit seinem 88. Grand-Prix-Sieg in Silverstone auch bei den Podiumsplatzierungen überholt hat (156:155) fehlen dem Briten nur noch drei Siege, um auch in dieser Kategorie mit der Ferrari-Legende gleichzuziehen.

Lewis Hamilton wird Michael Schumacher einholen

Das könnte ausgerechnet beim 1000. Ferrari-Rennen in Mugello (13. September) passieren. Und kein Experte zweifelt mehr daran, dass Hamilton in dieser Saison auch mit seinem siebten WM-Titel Schumi einholt.

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Die Rekordjagd ist das eine, aber jeder Formel-1-Fahrer ist natürlich nur so schnell, wie es sein Auto zulässt. Und da hatten und haben Schumi und Hamilton mit der roten Ferrari-Göttin bzw. dem seit 2014 überlegenen Silberpfeil natürlich einen unschätzbaren Vorteil.

Formel-1-Wachablösung: Lewis Hamilton jagt Michael Schumachers wichtigste Rekorde

Wer ist der schnellste Formel-1-Fahrer aller Zeiten?

Genau deshalb ist es eine der spannendsten Fragen: Wer ist eigentlich der schnellste Fahrer aller Zeiten? Das hat die Formel 1 nun erstmals mithilfe künstlicher Intelligenz errechnen lassen. Das Ergebnis überrascht und lädt ein zur Diskussion.

Lewis_Hamilton_Barcelona

Lewis Hamilton feierte in Barcelona seinen 88. Sieg.

Seit der Gründung der Königsklasse 1950 fuhren hunderte Piloten in den verschiedensten Autos mit unterschiedlich schnellen Reifenmischungen auf zahlreichen Rennstrecken. Doch Formel-1-Partner Amazon Web Services hat mithilfe eines Algorithmus eine Möglichkeit gefunden, der einen objektiven Vergleich aller Fahrer seit 1983 zulässt.

Algorithmus ermöglicht generationenübergreifenden Vergleich

Das auf maschinelles Lernen basierende System hat dabei Qualifying-Runden zwischen Teamkollegen verglichen, um den Faktor Auto aus der Rechnung zu nehmen und eine generationenübergreifende Gegenüberstellung zu ermöglich.

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Michael Schumacher wurde im Kampf um die meisten Pole Positions von Lewis Hamilton überholt. Hier feierte der Formel-1-Rückkehrer im unterlegenen Mercedes mit dem McLaren-Jungstar in Sepang 2012.

Ayrton Senna schneller als Michael Schumacher und Lewis Hamilton

Und der Schnellste ist – nicht Schumi oder Hamilton, sondern Ayrton Senna (✝34). Der Brasilianer galt mit 65. Pole Positions in nur 161 Rennen bis zu seinem frühen Tod als schnellstes Lebewesen auf vier Rädern und wird darin jetzt auch vom Computer bestätigt. Schumi kam in seinen 308 Rennen auf 68 Poles und folgt in der Rangliste mit 0,114 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Pole-König Hamilton (92) ist Dritter mit 0,275 Sekunden Abstand.

Die Formel-1-Welt verneigt sich vor Ayrton Senna (✝34)

Hinter den Top Drei wird es spannend. Red-Bull-Heißdüse Max Verstappen (22) ist trotz nur zwei Pole Positions und neun Siegen in 108 Rennen mit 0,280 Sekunden dicht hinter Hamilton Vierter. Dahinter folgen die Weltmeister Fernando Alonso (+0309 Sek.) und Nico Rosberg (+0,374) und dann schon Ferrari-Shootingstar Charles Leclerc (+0,376).

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Der Brasilianer Ayrtin Senna galt bis zu seinem Tod am 1. Mai 1994 als schnellstes Lebewesen auf vier Rädern. Hier sitzt er in seinem McLaren, für die er von 1988 bis 1993 fuhr.

Sebastian Vettel langsamer als Heikki Kovalainen?

Also auch in dieser Tabelle liegt Sebastian Vettel als Zehnter (+0,435) hinter seinem ungebliebten Teamkollegen – und auch hinter Heikki Kovalainen (+0,378) und Jarno Trulli (+0,409).

Wechsel zu Aston Martin: Sebastian Vettel gibt entscheidenden Hinweis und Ferrari einen mit

Das klingt wie ein Witz: Der 2009 bei McLaren gegen Hamilton chancenlose Finne (1 Sieg, 1 Pole) und der bei Toyota gescheiterte Italiener (1 Sieg, 4 Poles) schneller als Vierfach-Weltmeister Vettel (53 Siege, 57 Poles).

Aber gut, vielleicht gibt es ja bald einen anderen Algorithmus, der zu einem anderen Ergebnis kommt. In den Top 20 gibt es aber auch eine positive Überraschung für einen Deutschen: Nico Hülkenberg (33) wird auf Platz zwölf gelistet.

Hier die Top 20 zum Diskutieren

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