Neues Ferrari-Angebot Gehaltskürzung für Vettel: Bleibt er trotzdem oder geht er?

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Darf sich Sebastian Vettel über ein verbessertes Ferrari-Angebot freuen?

Maranello – Bleibt Sebastian Vettel (32) nun doch länger bei Ferrari?

Nach dem von ihm abgelehnten „Witz“-Angebot (ein Jahr, Gehaltskürzung auf ein Drittel) soll ihm Teamchef Mattia Binotto (51) laut „F1Insider“ nun doch einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag angeboten haben – allerdings ebenfalls zu deutlich reduzierten Bezügen.

Vettel ging es im Vergleich zum neuen Ferrari-Liebling Charles Leclerc (22), der einen Fünf-Jahres-Vertrag bekam, aber auch mehr um die Laufzeit als ums Geld. Ein Wechsel zu McLaren wäre nur eine Notlösung, wenn er sich mit Ferrari nicht einigen kann.

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Ralf Schumacher: „Es gibt fast keine Alternative“

So sieht es auch Sky-Experte Ralf Schumacher (44): „Wenn er sich langfristig ausrichten will, dann muss er Ferrari verlassen. Wenn er aber dieses Jahr und auch nächstes noch um Siege mitfahren will, dann gibt es fast keine Alternative. Dann müsste das Geld zurückstecken.“

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Ralf Schumacher analysiert für den TV-Sender Sky die Formel 1.

Paul di Resta: „Vettel kann nicht großartig mitreden“

Dagegen ist Ex-Force-India-Pilot Paul di Resta (34) davon überzeugt, dass Vettel keinen großen Verhandlungsspielraum hat: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vettel bei der Entscheidung großartig mitreden kann. Vettel muss nehmen, was ihm angeboten wird. Und das könnte natürlich dazu führen, dass er geht.“

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Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen mit seiner Kölner Frau Marketa bei der Laureus-Gala

Mika Häkkinen: „Hängt von seiner Motivation ab“

Ex-Weltmeister Mika Häkkinen (51) traut Vettel dagegen noch eine lange Formel-1-Zukunft zu – bei Ferrari oder woanders: „Ich glaube, Sebastians Zukunft hängt einzig und allein von seiner persönlichen Motivation ab. Vom Alter her kann er noch viele Jahre mitfahren. Wenn Sebastian nach dieser Saison also weitermachen will, dann wäre er eine große Verstärkung – für jedes Team.“

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Lewis Hamilton wieder der WM-Favorit

Vor dem für den 5. Juli erhofften Formel-1-Neustart in Spielberg (hier mehr lesen) hält Häkkinen Titelverteidiger Lewis Hamilton (35) für den WM-Favoriten: „Er ist ein sehr reifer Fahrer, er macht wenig bis gar keine Fehler, kennt sein Auto in- und auswendig und lernt immer noch weiter dazu. Wenn Mercedes ihm wieder so ein schnelles und zuverlässiges Auto stellt, dann wird es für den Rest des Feldes ganz, ganz schwer.“

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