Neue Formel 1-Saison gestartet Vettel-Desaster im Qualifying von Bahrain

Vettel27.3.

Sebastian Vetel erlebte beim Qualifying in Bahrain am 27. März ein Desaster im Aston Martin.

Sakhir – Was für ein Rohrkrepierer für Agent 00Vettel zum Neustart beim Bond-Team Aston Martin. Der von Ferrari zum englischen Rennstall gewechselte Sebastian Vettel (33) strandete im ersten Formel-1-Qualifying des Jahres am 27. März auf dem 18. Startplatz.

  • Formel 1 startet in Bahrain
  • Qualifying wird für Sebastian Vettel zum Desaster
  • Aston Martin strandet auf Platz 18

Schuld war aber nicht Vettel oder seine neue grüne Rennlady „Honey Ryder“, sondern Mick Schumachers (22) Haas-Teamkollege Nikita Mazepin (22).

Sebastian Vettel strandet im Aston Martin auf Platz 18

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Weil sich der russische Milliardärssohn im ersten Quali-Drittel zum zweiten Mal drehte und Gelbe Flaggen provozierte, konnte Vettel seine Zeit nicht mehr verbessern. „Ich konnte wegen Gelb nichts machen“, haderte Vettel. Sein Team nahm ihn in Schutz: „Du hast nichts falsch gemacht.“

Der Heppenheimer war allerdings nicht sauer auf Mazepin, sondern nahm den Fehler auch auf seine Kappe. „Ich denke, wir hätten besser aufpassen und uns besser positionieren müssen. Das hat uns hart getroffen“, haderte Vettel.

Vettel-Frust-Bahrain

Sebastian Vettel zeigte sich nach Platz 18 in der Qualifikation in Bahrain enttäuscht.

Fürs erste Rennen hat er wenig Hoffnung auf Punkte: „Wir sind weit weg von den Punkten. Es ist ein langes Rennen und wir müssen schauen, was noch möglich ist.“

Im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb dagegen Neuling Mick Schumacher. Der Sohn von Michael Schumacher (52) war im lahmen Haas immerhin schneller als Teamkollege Mazepin und startet am Sonntag (17 Uhr, Sky) vom 19. Platz.

„Das war leider ein sehr kurzes Qualiying. Trotzdem bin ich recht happy mit dem Auto. Jetzt will ich mich aufs Rennen konzentrieren und Erfahrungen sammeln – und dann aufbauen über das Jahr.“

Formel 1: Erste Pole Position geht an Max Verstappen

Die erste Pole Position des Jahres sicherte sich Red-Bull-Heißdüse Max Verstappen (23), der damit die gute Test-Form bestätigte und Lewis Hamilton (36) den Fehdehandschuh hinwarf.

Der Siebenfach-Weltmeister kam vier Zehntel dahinter im weiterhin schwierig zu fahrenden Mercedes W12 auf den zweiten Platz, sein Edelhelfer Valtteri Bottas (32) wurde Dritter.

Hamilton nahm die Niederlage sportlich: „Max hat einen fantastischen Job gemacht und die Pole verdient. Ich habe mir Wettbewerb gewünscht und den wird mir Max jetzt bieten.“

Als Vierter sorgte Ferrari-Speerspitze Charles Leclerc (23) für so etwas wie eine Wiederauferstehung. Dahinter wurden die McLaren-Mercedes-Piloten Daniel Ricciardo (31) und Lando Norris (22) ihrer Rolle der Geheimfavoriten gerecht.

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