Todesstrecke Imola Vor F1-Rennen: Mick Schumacher erklärt, warum er sie so mag

Mick-Schumacher-Portrait

Mick Schumacher, hier am 30. September bei einem Rundgang in der Ferrari-Akademie in Maranello, spricht über die Rennstrecke von Imola.

Imola – Da ist sie wieder, diese magische Zahl Sieben. Wenn Mick Schumacher (22) am Freitag, 16. April 2021, zum ersten Mal im Haas-Ferrari auf dem legendären Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola Gas gibt, begleitet ihn geistig natürlich auch wieder sein Vater Michael (52).

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  • Imola, die schöne, aber auch die Todesstrecke

Sieben Mal hat der Rekordsieger in Imola gewonnen. Damals war es der Große Preis der Republik San Marino, deren Sonderbotschafter Schumi 2003 wurde. Aber in diesem Jahr gewann er in Imola sein schwerstes Rennen – einen Tag nach dem Tod seiner Mutter Elisabeth (†55).

Formel 1: Imola, die schöne, aber auch die Todesstrecke

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Imola, die schöne, aber auch die Todesstrecke. Hier verunglückten 1994 der Österreicher Roland Ratzenberger (†33) und Legende Ayrton Senna (†34) tödlich. Michael Schumacher weinte sechs Jahre später in Monza, als er mit seinem 41. GP-Sieg mit Senna gleichzog. Jetzt ist es sein Sohn Mick, der mit Tempo 245 durch die per Schikane entschärfte Tamburello-Kurve rast.

Mick Schumacher kennt sie schon, allerdings nicht aus einem 1000-PS-Auto, sondern aus einem Formel 4 mit 210 PS. Vor knapp fünf Jahren gewann er hier ein Rennen der italienischen Serie, die er parallel zu deutschen Meisterschaft fuhr. In beiden wurde er Vizemeister.

Ein Jahr später testete er in Imola für die Formel 3, in der er den EM-Titel gewann. Damals träumte er noch von der Formel 1, in der er sich im Großen Preis der Emilia Romagna (Sonntag, 15 Uhr, RTL & Sky) mit Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton (36) misst.

Formel 1: Mick Schumacher mag die Strecke in Imola

„An dem Kurs gefällt mir der Flow der Kurven. Es ist ein sehr schönes Gefühl, auf der Strecke zu fahren“, schwärmte Mick nach der Streckenbegehung von seinen früheren Erfahrungen und der aus dem Ferrari-Simulator.

Dass er am Sonntag in seinem lahmen Haas nicht um den Sieg und wohl auch nicht um Punkte fahren wird, ist dem Neuling nach dem letzten Platz beim Debüt in Bahrain bewusst.

Schumacher-Bahrain

Mick Schumacher feierte beim Grand Prin in Bahrain am 28. März sein Debüt in der Formel 1.

Doch einen Dreher, wie er ihm und seinem Haas-Kollegen Nikita Mazepin (22) gleich in den ersten Runden passierte, den will Mick diesmal natürlich vermeiden. „Darüber habe ich mich natürlich geärgert. Ich habe daraus gelernt, mir wird es hoffentlich nicht noch einmal passieren“, sagte Mick, der sein Auto im Gegensatz zum nach dem Start in der Leitplanke gestrandeten Russen vor einem Einschlag bewahren konnte.

Formel 1: Mick Schumacher muss sanfter fahren

Mick erklärte seine Lektion: „Im Verkehr war das Auto aufgrund des niedrigeren Downforce-Levels komplett anders als im Training oder Qualifying. Da muss ich sanfter fahren, sanfter ans Gas gehen, bis die Reifen wirklich auf Temperatur sind.“

So will er wieder Mazepin schlagen, vielleicht die Williams angreifen und bei dem angesagten leichten Regen auf seine Chance lauern. Mick: „Wenn es ein Crazy Race gibt, etwa ein nasses Rennen, können wir vielleicht doch Punkte mitnehmen.“

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