Mercedes-Superstar glaubt Fake-News Hamilton stellt Red-Bull-Boss in die rechte Ecke

Neuer Inhalt

Mercedes-Superstar Lewis Hamilton glaubte Fake-News und verstieg sich in unhaltbaren Rassismus-Vorwürfen.

Spielberg – Der Kampf gegen seine Fake-News setzt nicht nur US-Präsident Donald Trump (74) zu, sondern auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (35).

Dabei kämpft der Brite für eine gute Sache, gegen Rassismus, doch dabei schoss er nun übers Ziel hinaus – und traf einen Unschuldigen: Red-Bull-Sportchef Dr. Helmut Marko (76). Hamilton glaubte Fake-News und stellte den Österreicher in die rechte Ecke.

Der Skandal sorgte für diplomatische Verwicklungen zwischen Mercedes und Red Bull, die sich wegen ihrer streitbaren Ösi-Bosse Toto Wolff (48) und Dr. Marko und Schummel-Vorwürfen in tiefer Abneigung verbunden sind. Und mittendrin auch noch der Kölner TV-Sender RTL. Dessen Interview mit dem „Doktor“ löste die Fake-Lawine aus.

Alles zum Thema Lewis Hamilton
  • Verstappen ist der Maximiser Mercedes eröffnet Dreikampf mit Ferrari und Red Bull
  • Formel 1 live Mercedes auf dem Vormarsch: Grand Prix von Barcelona im Ticker
  • Formel 1 im Liveticker Qualifying in Barcelona: Leclerc & Verstappen im Duell – Mercedes mit Überraschung?
  • Ex-Team macht große Augen Formel-1-Star sorgt mit Nackt-Bad im Fluss für Rätselraten
  • „Völlig unnötig“ Lewis Hamilton stinksauer über Formel-1-Vorgehen – Vettel mit Schlüpfer-Protest
  • Miami-Vice-Gefühl Vettel und Hamilton begeistert von neuer Strecke – wer säuft im Fake-Hafen ab?
  • Formel 1 Kritik nach Imola-Fiasko: Mick Schumacher der Dreher-König, Leclerc als Nerven-Bündel
  • Formel 1 Lewis Hamilton verabschiedet sich nach Katastrophen-Rennen: „Ich bin raus“
  • Ferrari-Fiasko in Imola Verstappen triumphiert in Italien – Vettel kontert Rücktritts-Forderungen
  • Formel 1 Verstappen fährt Sprint-Sieg nach Hause – Mick Schumacher vor Hamilton

Hier lesen Sie mehr: Red Bull gegen Mercedes Chronik eines angekündigten Team-Zoffs

Wird Lewis Hamilton durch Anti-Rassismus-Kampagne abgelenkt?

„Manche Fahrer sind abgelenkt, reden über Leben, die zählen. Das einzige, das für Max zählt, ist die Weltmeisterschaft“, soll Dr. Marko bei RTL über Hamiltons Engagement für die „Black Lives Matter“-Kampagne und die Fokussiertheit von Red-Bull-Fahrer Max Verstappen (22) aufs Rennfahren gesagt haben.

Hier lesen Sie mehr: Lewis Hamilton ruft zur Sachbeschädigung auf: Statuen von Rassisten niederreißen

Neuer Inhalt

Red-Bull-Sportchef Dr. Helmut Marko musste sich gegen falsche Rassismus-Vorwürfen wehren.

So zitierte ihn jedenfalls das Online-Portal „Essentially Sports“ unter der Überschrift: „Marko stichelt gegen Hamilton, weil dieser seine Stimme gegen Rassismus erhebt.“

Kölner TV-Sender RTL klärt Fake-News auf

Allerdings hat Dr. Marko dies nicht mal im Ansatz gesagt („Das ist völlig absurd“), wie RTL nach einem Check der Videos klar stellte.

Doch Hamilton las und glaubte die Fake-News, denn er kritisierte Dr. Marko via Instagram, ohne die Echtheit des Zitats zu überprüfen: „Helmut, es stimmt mich zutiefst traurig, dass du meinen Kampf für Gleichbehandlung von schwarzen Menschen und Menschen anderer Hautfarbe als Ablenkung bezeichnest. Für mich war es eine Ablenkung, wenn Leute mit schwarz bemalten Gesichtern gekommen sind, um meine Familie an Rennwochenenden zu verspotten. Wach auf. Dieser Sport muss sich ändern.“

Lewis Hamilton wurde in Spanien rassistisch beleidigt

Damit meint Hamilton rassistische Ausfälle von Fans gegen sich und seinen aus Grenada nach England eingewanderten Vater Anthony. Besonders schlimm war es in seinem ersten Formel-1-Jahr 2007 bei McLaren, wo er gegen Doppel-Weltmeister Fernando Alonso (38) antrat und vor allem in Spanien beleidigt wurde.

Hier lesen Sie mehr: Polizei-Schutz für Lewis Hamilton: Formel-1-Jungstar in Spanien als „schwarzes Schwein“ beleidigt

Lewis Hamilton entschuldigte sich bei Dr. Helmut Marko

Vor diesem Hintergrund griffen auch seriöse englische Webseiten das Thema auf und verbreiteten sowohl Markos Fake-Zitat als auch Hamiltons Kritik. Erst ein Anruf von Red-Bull-Teamchef Christian Horner (46) klärte den Mercedes-Superstar über seinen fatalen Fehler auf, er löschte seinen Post und entschuldigte sich bei Dr. Marko.

Hier lesen Sie mehr: Mercedes-Boss warnt ihn: Wird Lewis Hamilton jetzt paranoid?

Das Problem: Die Fake-Story war in der Internet-Welt – und der Österreicher hat den Schaden. Beim WM-Start in Spielberg (5. Juli) dürfte Hamilton einiges zu erklären haben.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.