Dream-Team mit Hamilton? Mercedes-Boss enthüllt: Es gibt eine „Vettel-Variante“

Neuer Inhalt

Die Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel schätzen sich. Fahren sie 2021 gemeinsam für Mercedes?

Brackley – Das Kapitel Ferrari ist für Sebastian Vettel (32) gefühlt schon vor dem Start seiner letzten Saison abgeschlossen, bei seiner Formel-1-Zukunft setzt der Vierfach-Weltmeister alles auf eine Karte: Mercedes oder nichts!

Und trotz des eingespielten Duos aus Weltmeister Lewis Hamilton (35) und Edelhelfer Valtteri Bottas (30) könnte das Mercedes-Dream-Team aus Hamilton und Vettel 2021 doch Wirklichkeit werden. Denn mit soviel Glanz könnte sich die erfolgsverwöhnte und Formel-1-müde Stern-Marke noch einmal aufpolieren.

Mercedes-Teamchef schwärmt von Sebastian Vettel

Alles zum Thema Sebastian Vettel

Das weiß niemand besser als Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48). Und so schwärmt der Österreicher im ORF: „Natürlich ist ein deutscher Fahrer in einem deutschen Fahrzeug eine gute Marketing-Story. Wir sind ausschließlich auf Erfolg gepolt. Der Sebastian ist natürlich jemand, der wirklich gut ist.“

Hier lesen Sie mehr: Formel-1-Insider glauben: Sebastian Vettel geht zu Mercedes

Neuer Inhalt

Mercedes-Teamchef Toto Wolff (l.) hält viel von Sebastian Vettel (hier sind sie beide beim Großen Preis von China 2019 zu sehen).

Toto Wolff und Sebastian Vettel sind Nachbarn

Vor allem gut für seine Verhandlungen mit Daimler-Boss Ola Källenius (50) über die Zukunft des Werksteams. Daran hängen auch die Verträge von sich selbst und die der Fahrer. Und weil zuletzt viel auf einen Mercedes-Rückzug hindeutete, zieht Wolff jetzt den Vettel-Trumpf.

Der Österreicher, in der Schweiz übrigens Vettels Nachbar, schließt eine Verpflichtung des bei Ferrari gescheiterten Champions nicht aus.

Hier lesen Sie mehr: Sebastian Vettel traf sich mit den Mercedes-Bossen

Neuer Inhalt

Daimler-Boss Ola Källenius am futuristischen Mercedes AVTR

„Kein gutes Team wird es einfach ignorieren, wenn ein viermaliger Weltmeister plötzlich auf dem Transfermarkt auftaucht“, erneuert Wolff in der „FAZ“ sein Interesse an Vettel, von dem er schon nach Ferraris Trennungsmitteilung geschwärmt hatte: „Sebastian ist für jedes Formel-1-Team eine Bereicherung.“

Aston Martin bekommt Mercedes-Motoren

Damit kann er natürlich das Mercedes-Werksteam meinen, das allerdings den neuen Grundlagenvertrag mit dem Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media noch nicht unterschrieben hat. Aber auch das neue Aston-Martin-Werksteam, das 2021 aus dem jetzigen Racing-Point-Team entstehen und mit Mercedes-Motoren an den Start gehen wird. Neben Racing-Point-Eigner Lawrence Stroll (60) hat auch Wolff Anteile an Aston Martin erworben – für 40 Millionen Euro.

Hier lesen Sie mehr: Investor bei James-Bond-Marke: Flüchtet Mercedes-Boss zu Aston Martin?

Neuer Inhalt

Mode-Milliardär Lawrence Stroll gewann Mercedes-Teamchef Toto Wolff als Aston-Martin-Investor.

Zwar bezeichnet der Österreicher das als Finanz-Investment, doch im Hinblick auf die Verhandlungen mit Källenius fährt der 30-Prozent-Anteilseigner besser zweigleisig. Wolff: „Ohne Niki Lauda bin ich jetzt alleine Team-Gesellschafter. Da geht's darum, ob ich meinen Vertrag als Team-Prinzipal verlängere, sondern auch wie wir mit dieser gemeinsamem Firma weitermachen und darüber diskutieren wir gerade.“

Vettel als Druckmittel im Vertragspoker mit Hamilton

Zweigleisig fährt Wolff auch in der Fahrer-Frage. „Beim Blick in die Zukunft sind wir natürlich zunächst einmal unseren derzeitigen Fahrern gegenüber zu Loyalität verpflichtet“, sagt er über Hamilton und Bottas. Beide kann er nun natürlich dank Vettel im Preis drücken.

Hier lesen Sie mehr: Formel 1: Grünes Licht für Spa und zwei Geisterrennen in Silverstone

Neuer Inhalt

Der britische Mercedes-Junior George Russell überzeugt selbst im lahmen Williams.

Und dann hat er ja noch Mercedes-Junior George Russell (22) bei Williams geparkt. Wolff: „Für uns stellt sich die Frage, was wir mit George Russell machen. Das ist eine Option. Dann kommt auch eine Sebastian-Vettel-Variante dazu.“

Fernando Alonso vor Comeback bei Renault

Und diese Variante erscheint bei fehlenden Alternativen immer wahrscheinlicher. Ferrari entschied sich für Carlos Sainz jr. (25) von McLaren als Vettel-Nachfolger, das britische Traditionsteam holt Daniel Ricciardo (30) von Renault und bei den Franzosen deutet sich ein Comeback von Fernando Alonso (38) an.

Toto Wolff: „Sebastian hat alle Fäden in der Hand“

Dennoch sieht Wolff Vettel in einer guten Position: „Sebastian hat alle Fäden in der Hand. Er kann selbst entscheiden, ob er aufhören will oder bei einem anderen Team unterkommt. Es gibt noch einige interessante Plätze.“

Man darf gespannt sein, in welcher Position die Schweizer Nachbarn Wolff und Vettel in Kürze wieder auftauchen.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.