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Indianapolis 500 Sieger des spektakulären Rennens bekommt Milch

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Das Indianapolis 500 gehört zu den spektakulärsten Autorennen der Welt. Kurios: Der Sieger bekommt eine Flasche Milch.

Köln – 200 Runden, 500 Meilen, 804,67 Kilometer. Das „Indianapolis 500“ ist eines der spektakulärsten Autorennen der Welt. Jedes Jahr im Mai drehen die wagemutigen Rennfahrer auf dem legendären Speedway in den USA ihre Runden. Regelmäßig werden die Zuschauer Zeuge von heftigen Crashs – in der langen Geschichte des Rennens (das erste stieg bereits 1911) kamen schon 35 Teilnehmer ums Leben.

Indy 500: Kurioser Preis für den Sieger

Das liegt nicht zuletzt an einst vernachlässigten Sicherheitsvorkehrungen und den wahnsinnigen Geschwindigkeiten, die die Autos erreichen. Beim ersten Rennen brauchte Ray Harroun noch fast sieben Stunden für die 200 Runden, fuhr dabei im Schnitt 120 Kilometer pro Stunde.

Der Sieger im Jahr 2019, Simon Pagenaud, war mehr als doppelt so schnell. Er benötigte zwei Stunden und 50 Minuten, donnerte mit durchschnittlich 283 Kilometer pro Stunden über die Strecke.

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Indianapolis 500: Sieger kriegt eine Flasche Milch

Besonders kurios ist die Antwort auf die Frage: Was kriegt der Sieger des Indianapolis 500? Dem wird bei der Siegerehrung nämlich nicht wie bei anderen Autorennen üblich eine Riesen-Flasche Champagner in die Hand gedrückt, sondern eine Flasche Milch.

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Der Sieger des Autorennens Indianapolis 500 bekommt nach seinem Triumph traditionell einen Schluck Milch. (Symbolfoto)

Der Grund: 1936 verlangte der damalige Champion Louis Meyer nach einem Glas Buttermilch, das er noch auf dem Podium austrank. Seine übliche Erfrischung, die er sich auch nach seinem dritten Sieg wegen des warmen Wetters gönnte. Seit dem gehört es zur Tradition, dass der schnellste Teilnehmer des Rennens einen Schluck Milch trinkt.

Natürlich lohnt sich ein Erfolg auch finanziell: Das Preisgeld für den Sieger beträgt rund 2,25 Millionen Euro.

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Indy 500: Milch und Ziegelstein-Kuss statt Champagner für den Sieger

Statt Küsschen von Grid-Girls gibt es außerdem einen Kuss für die Strecke. Der siegreiche Pilot kniet sich regelmäßig hin, um die Ziegelsteine auf der Ziellinie zu küssen. Einst bestand die komplette Strecke aus Ziegelsteinen (daher auch der Spitzname „Brickyard“), ehe sie Anfang der 1960er-Jahre asphaltiert wurde.

Die Rennstrecke könnte übrigens an keinem passenderen Ort liegen. Sie befindet sich nämlich in der Kleinstadt Speedway, die komplett von Indianapolis umschlossen wird.

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Erst ein Schluck Milch, dann ein Kuss für die Ziegelsteine auf der Ziellinie. 2016 gewann Alexander Rossi das Indianapolis 500.

Im Jahr 2020 findet das „Indy 500“ am Sonntag dem 24. Mai statt. Vorausgesetzt das Wetter passt – bei Regen wird das Rennen verschoben oder abgebrochen. Und für den Sieger bleibt zu hoffen, dass er nicht laktoseintolerant ist. (sku)

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