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Hamiltons Steuer-Trick Red-Bull-Protest gegen Mercedes' DAS-System abgeschmettert

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Weltmeister Lewis Hamilton in seiner Schwarzen Bestie in Spielberg

Spielberg – Riesen-Wirbel vor dem ersten Formel-1-Geisterrennen in Spielberg (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL & Sky) um den Steuer-Trick von Mercedes. Das verfeindete Red-Bull-Team protestierte gegen das innovative Lenkrad-System DAS (Dual Axial Steering), das Lewis Hamilton (35) und Valtteri Bottas (30) noch schneller macht.

Doch nach stundenlangen Prüfungen des Systems stellten die Rennkommissare um den Deutschen Gerd Ennser fest: DAS gehört zur Steuerung und ist keine illegale Aerodynamik-Hilfe. Protest abgeschmettert. Grünes Licht also für Hamiltons Schwarze Bestie.

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Der Einspruch sei unbegründet, weil das DAS-System gemäß des aktuellen Regelwerks Teil der Steuerung des Autos und nicht der Radaufhängung sei, entschieden die Kommissare.

Weltverband FIA verbot DAS-System erst für 2021

Mercedes hatte die Duale Achsen-Steuerung schon bei den Testfahrten im Februar zum Einsatz gebracht. Nach einigem Wirbel hatte der Weltverband FIA den Kniff für die Saison 2021 bereits verboten, in diesem Jahr will Mercedes das System aber noch nutzen. Dafür hat das Weltmeister-Team nun die Erlaubnis.

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Red-Bull-Teamchef Christian Horner, hier beim Formel-1-Auftakt 2020 in Spielberg, ist das von Mercedes eingesetzte DAS-System ein Dorn im Auge.

Bei der DAS-Nutzung zieht der Fahrer auf einer Geraden das Lenkrad an sich und drückt es kurz vor der Kurve wieder von sich weg. Dabei neigen sich die Vorderräder zunächst leicht nach innen, ehe sie wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.

Dank DAS kleben die Reifen auf dem Asphalt

Diese Vorspurverstellung dient der Temperaturregulierung der Reifen. Üblicherweise kühlen die Pneus auf einer Geraden aus. Dank des DAS-Systems werden die Vorderräder aber leicht verstellt, was den Rollwiderstand erhöht. Zusätzliche Reibung erzeugt Hitze, und aufgewärmte Reifen bieten mehr Halt in einer Kurve.

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Angesichts des Verbots für die nächste Saison und der Ungewissheit, wie viele Rennen dieses Jahr noch gefahren werden können, ist aber offen, ob die Konkurrenz nun den Technik-Trick von Mercedes noch kopieren wird.

Red Bull will Mercedes-System kopieren

Red-Bull-Teamchef Christian Horner (46) hatte bereits angedeutet, dass sein Team genau dies tun würde, wenn DAS als legal anerkannt ist.

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48) wittert in dem Red-Bull-Protest keinen Affront: „Klarheit ist immer gut. Meiner Meinung sind wir hier völlig legitim unterwegs. Unterschiedliche Sichtweisen waren immer Teil der Formel 1. Das ist okay. Wir wollen schließlich keine Diskussion am Sonntag.“ Erst ab der Saison 2021 ist DAS dann verboten.

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